Die Entwicklung der Luftsituation der letzten Jahrzehnte zeigt im Kölner Raum einen deutlichen Wandel in der Bedeutung der "klassischen" Luftschadstoffe. Die Umsetzung umweltpolitischer Maßnahmen hat mittlerweile dazu geführt, dass industrielle Massenemissionen (zum Beispiel Schwefeldioxid) rückläufig sind. Auch in den Emissionsbereichen Verkehr und Hausbrand werden durch modernere Techniken und strengere Anforderungen Maßstäbe gesetzt, die zu einer Reduzierung des Schadstoffausstoßes führen sollen.

In Bezug auf die Luftverschmutzung vor allem durch klimarelevante Gase zeigen die sich in den letzten Jahren häufenden Naturkatastrophen, dass noch Verbesserungspotenzial besteht. Auch die Bedeutung der Luftschadstoffe, die die Gesundheit des Menschen gefährden, hat sich geändert. Die Reaktionen der Luftschadstoffe untereinander und die sich daraus ableitende Wirkungen sind äußerst komplex, und bis heute noch nicht abschätzbar.

Die Emittenten der Luftschadstoffe sind in Köln insbesondere der Verkehr, die Industrie und Kleinfeuerungsanlagen. Natürliche Quellen, beispielsweise Verwitterung, und Emissionen aus der Landwirtschaft haben für das Kölner Stadtgebiet keine Relevanz. Als dominierender Verursacher der Stickstoffemissionen wurde in Köln der Fahrzeugverkehr identifiziert. Besonders verkehrsexponierte Standorte weisen eine erhebliche Grenzwertüberschreitung für Stickstoffdioxid (NO2) auf.

Luftqualität in Köln
Luftschadstoffe