© Rheinisches Bildarchiv Köln

Köln ist eine Stadt im Wandel, wir sind angewiesen auf die Ergebnisse der zukunftsweisenden Projektmaßnahmen. Nur so kann der Weg für eine städtische Infrastruktur geebnet werden, die auf 1,2 Millionen Einwohner im Jahr 2040 ausgerichtet ist,

sagte der damalige Oberbürgermeister Jürgen Roters anlässlich eines Treffens der europäischen Partner des EU-Projektes "GrowSmarter" im Kölner Rathaus. Ziel des Projektes, das die EU-Kommission mit insgesamt 25 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren fördert, ist es, besonders im urbanen Raum die Luftqualität zu verbessern, die Feinstaubbelastung und den Energieverbrauch zu senken sowie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität zu leisten. Köln erprobt dabei Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Energie sowie Informations- und Kommunikationstechnologien.

Der Stadtteil Mülheim ist Pilot für die Gebäudesanierung, die Stegerwaldsiedlung wurde als Projektgebiet ausgewählt. Dort werden wir mit den beteiligten Unternehmen Wärmedämmung an Häusern vornehmen und die Anwohnerschaft durch Einsatz modernster Sensortechnik zum Energiesparen motivieren. Wir wollen vor Ort Strom erzeugen, der dann unter anderem zum Laden von Elektrofahrzeugen und E-Bikes genutzt werden kann. Diese Fahrzeuge stehen ebenso wie konventionelle Fahrräder und Leihwagen an bestimmten zentralen Stellen, sogenannten Mobilitäts-Stationen, zum Ausleihen in Mülheim zur Verfügung.

Bürgerbeteiligung auch im Projekt GrowSmarter

Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit bei den Stadtgesprächen mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker in Mülheim direkt ihre Anregungen und Wünsche zum Projekt zu äußern. Die Anwohnerinnen und Anwohner des Projektgebietes wurden außerdem zu Informationsveranstaltungen eingeladen, wo wir zusammen mit Partnerinnen und Partnern der Industrie ihre Fragen beantwortet haben. Die Ergebnisse wurden festgehalten und in Form eines schriftlichen Protokolls an alle Beteiligten versandt. Hier können Sie alles zum Verfahren der Bürgerbeteiligung erfahren:

Bürgerbeteiligung

Teilprojekte

GrowSmarter ist in einzelne Teilprojekte untergliedert. Die Inhalte bezogen auf das Kölner Projektgebiet möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen.

Energie in der Stegerwaldsiedlung Integrierte Infrastrukturen Mobilität

Partnerunternehmen

Zur Durchführung hat sich ein Konsortium, bestehend aus Stadt Köln, RheinEnergie AG, Deutsche Wohnungsbaugesellschaft mbH, Kölner Verkehrsbetriebe AG,  Urban Software Institute GmbH - [ui!] – the urban institute®, Stadtauto Köln Gesellschaft für Car Sharing mbh (Cambio), ampido GmbH, AGT Group GmbH und Microsoft, gebildet.

Nachfolgend stellen wir Ihnen die Unternehmen in kurzer Form vor und beschreiben ihre Aufgabe in diesem Projekt.

Logo AGT

AGT ist eines der weltweit am schnellsten wachsenden Unternehmen im Bereich der öffentlichen Sicherheit. Sowohl Privatkunden wie auch Unternehmen werden mit Rund-um-Sicherheitslösungen versorgt.

Im Rahmen des Projektes stellt AGT Sensoren zur Verfügung, mit denen der Energieverbrauch individueller Geräte identifiziert werden kann. Somit ist eine Analyse des Verbrauchsverhaltens möglich und die Teilnehmenden können zu einem effizienteren Verhalten motiviert werden. Zur Unterstützung erhalten sie ein Dashboard mit aktuellen Informationen über den Energieverbrauch und der Möglichkeit, Heizung und Elektrogeräte manuell oder automatisch zu kontrollieren. Für die zuliefernden Firmen ermöglicht die Analyse zudem eine bessere Planung der Energieversorgung. Die ermittelten Daten werden in unserer OpenData-Plattform integriert.

Bei der Erfassung und Übermittlung der Daten werden die datenschutzrechtlichen Belange berücksichtigt.

Logo ampido

ampido ist das erste Unternehmen, das für Sie freie Parkplätze sucht. Eigentümerinnen und Eigentümer von Stellplätzen, Garagen und Parkplätzen sind so in der Lage, ihre freien Flächen für flexibles Kurzzeitparken oder auch für Langzeitparken zu vermieten. Die Nutzerinnen und Nutzer können mittels einer App innerhalb weniger Sekunden den nächsten freien Parkplatz finden und ihn online bezahlen.

Mit diesem System verringert ampido das Verkehrsaufkommen bei der Parkplatzsuche. Somit wird der Schadstoffausstoß verringert. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit Cambio, den KVB und der Rheinenergie ein Mobilitätskonzept. Eine Übertragung des Geschäftsmodells auf öffentliche Parkplätze wird geprüft.

ampido
Logo Cambio

cambio Köln ist Teil eines der größten unabhängigen Carsharing-Unternehmen. 88.500 Kundinnen und Kunden, davon circa 20 Prozent aus dem gewerblichen Bereich, nutzen 2500 Fahrzeuge in 21 deutschen und 35 belgischen Städten.

Das Unternehmen nutzt die am Projektort produzierte Energie zur Elektromobilität. Dazu werden sogenannte Mobilitätshubs errichtet, an denen Elektrofahrzeuge und E-Bikes zur Verfügung stehen. Privatfahrten mit dem eigenen Auto sollen so durch Fahrten im Umweltverbund, bestehend aus ÖPNV, Fahrrad, konventionellem Carsharing und Elektro-Carsharing, ersetzt werden. Die Mietfahrzeuge und Angebote des ÖPNV werden in einem virtuellen Raum zu Hause und unterwegs buchbar sein. Diese Maßnahme ist Teil eines zu entwickelnden Verkehrsvermeidungskonzeptes.

Bestandteil des Verkehrsvermeidungskonzeptes sind die Angebote im Rahmen des Umweltverbundes der Anbieterinnen und Anbieter.

Umweltverbund Cambio
Logo DEWOG

Die Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH, DEWOG, besitzt derzeit 4.256 Mietwohnungen, die sich im Wesentlichen auf Kölner Stadtgebiet befinden.

Im Rahmen des Projektes erfolgt eine energetische Modernisierung von circa 33.500 Quadratmetern Wohnfläche im Bereich der Stegerwaldsiedlung. Dabei werden die Gebäude mit einer Dämmung der Fassaden, einer Kellerdeckendämmung und einer Dachdämmung versehen beziehungsweise es wird die schon bestehende Dämmung optimiert. Zudem werden teilweise alte Fenster gegen Fenster mit Dreifachverglasung ausgetauscht.

Als zentrale Maßnahme werden Wärmeversorgungsanlagen in Form von modernen Luftwärmepumpen durch die Firma RheinEnergie AG installiert. Die Stromversorgung wird durch Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher des Partnerunternehmens RheinEnergie AG sichergestellt. Zur Abdeckung von Spitzenlasten erfolgt eine Kombination mit Fernwärme.

Die meisten Gebäude erhalten zusätzliche Wohnungen in den Dachgeschossen, so dass sich die Gesamtanzahl der Wohnungen und die Wohnfläche in den Gebäuden erhöht.

Logo KVB

Die KVB bilden das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs in der Millionenstadt Köln. Elf Straßenbahnlinien, 50 Buslinien und zusätzliche Angebote verbinden nahezu alle Ziele in Köln und den umliegenden Orten.

In den geplanten Mobilitätsstationen stellen die KVB ihre Leihräder und E-Bikes zur Verfügung. So besteht in Verbindung mit den eigenen Bus- und Straßenbahnlinien die Möglichkeit, den autobasierten Individualverkehr zu reduzieren.

Zur Förderung der E-Mobilität wird der Ausbau des E-Busliniennetzes vorangetrieben. 

E-Bus KVB
Logo Microsoft

Microsoft stellt die Microsoft Azure Cloud zur Verfügung. In der Cloud werden die gesammelten Daten zentral zur Verfügung gestellt.

Logo RheinEnergie

Die RheinEnergie ist ein in Köln und der rheinischen Region verankerter, bundesweit aktiver Energiedienstleister und -versorger, der neben Trinkwasser, Energie und Wärme zahlreiche Energiedienstleistungen und Contracting-Lösungen anbietet. Gemeinsam mit ihren Beteiligungsgesellschaften und Kooperationspartnern ist sie verantwortlich für die Versorgung von rund 2,5 Millionen Menschen in privaten Haushalten, in Handel, Handwerk und Gewerbe. An Gewerbe- und Industriekunden liefert das Kölner Unternehmen bundesweit Energie und Energiedienstleistungen. Außerdem bietet es komplette Quartierskonzepte und Contracting-Lösungen an − von der Anlagenplanung bis zur Endkunden-Abrechnung. Umfassende Effizienzberatung gehört ebenso zum Portfolio. Die RheinEnergie investiert konsequent in den Ausbau Erneuerbarer Energien (Wind, Sonne, Biogas) und betreibt mehr als hundert Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von derzeit rund 170 Megawatt (MW). Zudem flankiert sie die Energiewende mit hochmodernen konventionellen Kraftwerken, die in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sehr effektiv gleichzeitig Strom und Wärme produzieren. Das Kölner Unternehmen betreibt mit mehr als 200 Ladepunkten an über 120 überwiegend öffentlich zugänglichen Ladestationen (TankE) eines der bundesweit dichtesten Ladenetze für Elektro-Fahrzeuge. Zudem versorgt es Kölns erste rein elektrische Buslinie mit Strom und ist kürzlich auch in die Schnelllade-Technik für Automobile eingestiegen.

RheinEnergie
Logo Stadt-Koeln

Wir haben eine lange Erfahrung im Bereich der digitalen Mitbestimmung. Diesen Bereich bilden wir auch in den Offenen Daten ab. Über diese Schnittstelle stellen wir die gesammelten Daten zur weiteren Nutzung zur Verfügung. Wir ermöglichen so die Einbeziehung verschiedener Nutzergruppen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in das Projekt "GrowSmarter". Diese Personenkreise können eigene Ideen und Anwendungen entwickeln und in das Gesamtprojekt einbringen.

Dies geschieht derzeit so erfolgreich, dass die Stadt über die Initiative „OpenAirCologne“ als Pilotprojekt für kommunales Open Government durch das Land NRW ausgewählt wurde. Köln ist damit eine von 11 Kommunen, die im Rahmen der Landesstrategie Open.NRW mit einem Pilotprojekt gefördert wird. Ausgewählt wurde das Open Government-Vorhaben aus 32 Bewerbungen aufgrund des innovativen Charakters, der Übertragbarkeit für andere Kommunen, Breitenwirkung sowie Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit mit Partnern der Zivilgesellschaft. Wie gut ist die Luft im Kölner Stadtgebiet? Das geförderte Civic Tech-Projekt zur Messung von Luftschadstoffen will schon bald umfassende Antworten geben. Das Prinzip: Mit entsprechenden Sensoren können im Baukastensystem eigene, kleine Messstationen errichtet werden. Ziel ist es, in der Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern einen flächendeckenden Ausbau und damit eine Abdeckung des gesamten Stadtgebiets zu erreichen. Die gewonnenen Daten sollen anschließend als  Open Data bereitgestellt werden.

Unsere Community Reporterinnen und Reporter berichten aus erster Hand von den Erfahrungen der Projektteilnehmenden. Sie erzählen Geschichten, schildern Erlebnisse und erklären Themen, die einen bewegen, in eigenen Worten und Medien. Dies können Videos, geschriebene Artikel, Fotos oder Audioaufnahmen sein. Gleichzeitig verbreiten sie Informationen zu dem Projekt und helfen so, den Bekanntheitsgrad der Maßnahmen zu steigern. Sie bilden damit ein Bindeglied zwischen den Anwohnerinnen und Anwohnern und den projektbeteiligten Unternehmen und unterstützen so einen Erfahrungsaustausch.

Offene Daten Köln Community Reporter
Logo the urban institute

Urban Software Institute GmbH - [ui!] – the urban institute® Urban Software Institute ist ein führendes Software- und Beratungsunternehmen und Inkubator für Smart City-Lösungen in den Themen nachhaltige städtische Mobilität, emissionsarmer Verkehr, integrierte Straßenbeleuchtung, Energiemanagement für Stadtquartiere und integrierte Infrastrukturen. Die Kundinnen und Kunden sind Kommunen, Städte, Metropolregionen sowie kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen. Zum Portfolio gehören die Produkte [ui!] UrbanPulse, [ui!] COCKPIT, [ui!] TRAFFIC, [ui!] INTEGRATION, [ui!] ENVIRONMENT und [ui!] CROSSFLEET. Die [ui!] Gruppe hat Standorte in Chemnitz, Darmstadt, Walldorf und Berlin sowie in Ungarn, USA, Australien und Singapur. Der Firmensitz ist in Chemnitz.

Urban Institute

Beitrag zum Jahresbericht 2017 - GrowSmarter

Das EU-Projekt "GrowSmarter", für das die Stadt Köln sich im Jahr 2014 in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Tochtergesellschaft RheinEnergie AG und den Städten Stockholm und Barcelona erfolgreich beworben hatte, befand sich 2017 im dritten Jahr und damit im letzten Jahr der Umsetzung der Maßnahmen. In den Jahren 2018-2019 folgt die Phase der Evaluierung.

Das Kölner Konsortium besteht aus der Stadt Köln, Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH (DEWOG), RheinEnergie AG, ampido GmbH, Stattauto Köln (cambio Köln), Kölner-Verkehrs-Betriebe AG, Urban Institute (UI), AGT Group GmbH und Microsoft.

Die Koordinationsstelle Klimaschutz hat die Kölner Gesamtprojektleitung sowie die EU-weite Leitung des Arbeitspaketes 3 - Integrierte Infrastruktur.

Zu Köln:

Im September 2017 stellte sich die Koordinationsstelle Klimaschutz gemeinsam mit den nationalen und internationalen Partnern Stockholm und Barcelona dem Review Meeting der EU. Hier wurden der aktuelle Stand und das weitere Vorgehen dargestellt. Die EU Behörde INEA (The Innovation and Networks Executive Agency), die mit der Verwaltung und Aufsicht des Projekts anvertraut ist, war über den Fortschritt in Köln sehr erfreut. Das Team konnte sich also erneut über positive Resonanz aus Brüssel freuen.

Energie

Verzögerungen durch Funde aus dem zweiten Weltkrieg und daraus resultierender Suche nach neuen Standorten installiert.

1. Bauabschnitt

2. Bauabschnitt

3. Bauabschnitt

 

Gebäude 

PV

(kWp)

SpeicherkapazitätWärmepumpen Bauabschnitte  
    QuantifykW total 

 Adam Stegerwald Str.

16-26 

66,3253481. Bauabschnitt 

 Adam Stegerwald Str.

19-25

8060 32
 Edith Stein-Str. 2-632,535232
 Deutz-Mülheimer-Str. 152-16879,2160348  2. Bauabschnitt
 Deutz-Mülheimer-Str. 170-18280,64160348
 Gaußstr. 2-49,9910116
Legienstr. 1-7

46

35232
 Legienstr. 2-1056,1675 32 
Sonnenscheinstr. 1-393,6125348
 Adam Stegerwald Str. 11-1780402

32

3. Bauabschnitt  
 Edith Stein Str. 14-16202232
Edith Stein Str. 18-2223,044232
Edith Stein Str. 26-3461,9275348
Sonnenscheinstr. 2-88050232
Ulitzkastr. 19,995116
Summe875,589636576 

Dynamisches Preismodell

Das dynamische Preismodell des Mieterstromangebots und die damit einhergehenden Anschlüsse der Fernwärme, Elektrizität und Wasser wurden weitestgehend fertig gestellt. Der sogenannte Mieterstrom erlaubt Anwohnern günstigeren Strom über die PV-Anlagen in der Siedlung zu kaufen. Der Tarif ist ein Mischprodukt aus der PV Elektrizität und erneuerbaren Energien aus dem Netz. Je nach Leistung der Batterien, wird die Mischung aus ca. 30-50% PV Strom und ca. 50-70% erneuerbarer Energie bestehen. Der Strom aus den PV Anlangen wird nur indirekt zum Heizen genutzt, da dieser für den Betrieb der Wärmepumpen genutzt wird.

41 Luftwärmepumpen mit einer Kapazität von insgesamt 576 kW und 16 Speicherbatterien mit einer Kapazität von 655 kW sind am Ende eingebaut. Alle Geräte sind dem sog. Siedlungsmanagement angeschlossen. Diese Software hat Anfang 2018 angefangen, Daten zu sammeln.

Das Siedlungsmanagement ist ein intelligentes Energiemanagementsystem, das von der RheinEnergie in der Stegerwaldsiedlung installiert wurde. Dieses Energiemanagementsystem optimiert den Stromverbrauch der Anlagen sowie die Wärmeerzeugung des Wohngebiets und maximiert damit die Autarkie der Siedlung. Das Managementsystem steuert sowohl interne (PV, Luft / Wasser Wärmepumpen, Batteriespeicher) als auch externe (Fernwärme) Energieerzeuger. Die internen und externen Energieerzeuger im Projektgebiet Stegerwaldsiedlung sind:

  • PV-Module auf allen Dächern (ca. 5.600 , 875 kWp
  • 41 Luft-Wasser-Wärmepumpen (429 kWth)
  • Fernwärme für Spitzenlasten (1.743 kW)
  • 16 Batteriespeicher (210 kW, 655 kWh)

Diese Energieerzeuger liefern die Energieversorgung für:

  • 16 Wohnblöcke
  • Wohnfläche ca. 33.500
  • Mehr als 700 Wohneinheiten
  • Mehr als 1.000 Mieter

Im Projekt ist die Siedlungsmanagement Software so ausgerichtet, dass die Optimierung unter ökologischen Gesichtspunkten erfolgt. Ziel ist es, Anfang des Jahres 2018 den zweiten Bauabschnitt abzuschließen und Daten für die Evaluierung zu sammeln.

 

Mobilität

Im Bereich Mobilität sind alle zehn Mobilstationen diverser Größen in Betrieb: fast alle Partner haben 2017 die Stationen in Betrieb genommen. Es stehen neun car-sharing Stationen für 28 konventionelle und 17 E-Fahrzeuge und zehn dazugehörige E-Ladesäulen zur Verfügung. Auch die Parkplatzreservierung ist an fünf der Stationen für 15 PKW angelaufen. Die 25 konventionellen Leihräder 11 Pedelecs der kvb kommen im ersten Quartal 2018 hinzu.

Parallel haben cambio und die KVB eine gemeinsame App entwickelt, die eine integrierte Plattform bildet, um car-sharing und den öffentlichen Nahverkehr zu verbinden. Die Übersicht zeigt die bisherigen Standorte. Die Sammlung und Auswertung der Daten zur Evaluierung startet ab Januar 2018.

Über das Projekt hinaus hat sich die Idee der Mobilstation für die Stadt Köln schon in ein sog. Roll-out verwandelt, da derzeit Lösungsansätze für ein stadtweites Mobilitätskonzept mit Mobilstationen zusammen mit einem Gutachter erarbeitet werden.

In Zusammenarbeit mit dem Land NRW entstand eine einheitliche Darstellung der Mobilstationen, zuerst umgesetzt am Standort Charles-de-Gaulle Platz.

Integrierte Infrastrukturen

Da weder Barcelona noch Stockholm die Maßnahme der umgerüsteten Laternen umsetzen konnte, wurden in der Klimastrasse die ersten Ladestationen für Elektrofahrzeuge an Kölner Laternenmasten im Bestand eingebaut. Damit ermöglicht die RE nun erstmals auch "Laternenparkern", die Fahrzeuge bequem und ortsnah aufzuladen.

SmartMeter können wegen fehlender Zertifizierung des Bundes nicht eingebaut werden. Anfang 2018 ist geplant, in der Stegerwaldsiedlung 50 SmartPlugs in Verbindung mit SmartHome Systemen einzubauen. Dies soll über den Verbrauch informieren, das Nutzerverhalten vor Auge führen und zu positiven Verhaltensänderungen führen.

Wir machen ganz neue Erfahrungen in dem Versuch, die Digitale Infrastruktur auszubauen. Dazu wird eine seit einiger Zeit bestehende OpenData-Plattform "Offene Daten" bereitgestellt, eine offizielle Webseite, mit kostenfreiem Zugang zu etlichen Datensätzen aus Köln.

Gewisse Datensätze können ein riesiges Potenzial bieten, um Städten ein nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Zudem können sie bei der Bewältigung umwelttechnischer und ökonomischer Probleme helfen. Durch technische Umrüstungen könnte dieses Potenzial abgerufen werden und so eine vollintegrierte, strategisch orientierte "SmartCity" entwickelt werden. Dieses Konzept ist ein wesentlicher Teil des GrowSmarter-Konzeptes.

Offene Daten Köln

Das ultimative Ziel in Köln ist die Installation, Konfiguration und Verbesserung einer offenen urbanen Big-Data-Plattform, die in der Lage ist, urbane Daten in Echtzeit zu speichern und zu verarbeiten. Daten aller Abteilungen der Stadt Köln können ebenso integriert werden wie Daten von Kölner Stadtwerken wie der RheinEnergie und der KVB sowie von Dritten wie den Kölner Projektpartnern Cambio und Ampido.

Diese Art von Plattform ist notwendig, um eine Stadt in eine Smart City zu verwandeln, daher soll sie das Erreichen der Ziele in GrowSmarter durch die Integration von Infrastrukturen auf der ICT-Ebene unterstützen.

Darüber hinaus kann es als Planungs- und Entscheidungshilfe für alle Planer und Analysten der Stadtverwaltung eingesetzt werden. Die Plattform wird auch eine Grundlage für den Dialog mit den Bürgern und der Geschäftswelt bilden, und zwar durch eine transparentere Verwaltung und die Förderung von Kooperations- und Co-Creation-Prozessen. In GrowSmarter werden bisher alle Daten der Projektpartner als "closed data" gesehen und nur projektintern, nicht also auf der Big-Data- Plattform angesiedelt.

Zusätzlich zu der Plattform ist ein "Urban Cockpit" implementiert. Nach der Integration, Konsolidierung, Aggregation und Nutzung vorhandener und neuer Sensordaten aus den Infrastrukturen wird dieses Cockpit Informationen bereitstellen und eine neue Grundlage für Innovationen schaffen, um eine neue Generation von Management, Kontrolle und Richtlinien zu unterstützen.

Ziel ist es, den Status und die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen in Echtzeit zu überwachen sowie kurz- und langfristige Szenarien detaillierter zu simulieren, um die Qualität von Entscheidungen zu verbessern. Auf diese Weise kann eine Stadt die Auswirkungen auf die Umwelt und andere Aspekte effizienter bewältigen, sowie für neue Generationen von Politiken offen sein und die Innovation neuer Dienste auf der Grundlage der offenen und verfügbaren Daten beschleunigen.

Die Informationen können auch dazu verwendet werden, die Stadt bei der Steuerung und Optimierung von Verkehrsströmen, Energieverbrauch und -produktion sowie Umweltbelastung für zukünftige Stadtplanung zu unterstützen und herauszufinden, welche Maßnahmen die größten Auswirkungen auf die Ziele von Horizont 2020 haben. Dies kann auch helfen herauszufinden, welche Maßnahmen für die Replikation in Folgestädten am interessantesten sein könnten.

Intentionen

  1. Integration von Asset-Daten und Überwachung der Leistung
  2. Aktivieren der Echtzeitmessung und Verifizierung von GrowSmarter-Messungen
  3. Generierte Grow Smarter-Daten für Verwaltung, Auswertung und Richtlinien zugänglich machen
  4. Smart-City-Dienste ermöglichen
  5. Ermöglichung des Dialogs mit Bürgern und Geschäftsleuten
  6. Ermöglichung von Einblicken in die städtischen Räume, die von diesen Sensoren stammen

Die Plattform ist nun erstellt und bietet Nutzern den Zugang z. B. zu Verkehrsdaten, derzeit aber nicht in Echtzeit. Es ist sehr ermutigend, dass ein offensichtlicher Zuwachs und ein stetiges Interesse an Kölns offenen Daten bestehen. Beachtenswert ist auch die Tatsache, dass die wir internationale Aufmerksamkeit erfahren. Dies ermutigt zu weiteren Fortschritten im OpenData-Projekt in Köln. Die detaillierten Auswertungen, besonders auf monatlicher und täglicher Basis, sind als offene Daten erhältlich und können unter monitoring-offene-daten-koeln-2017 abgerufen werden.

Öffentlichkeitsarbeit

Im November 2017 wurden die Mieter zu einer ersten öffentlichen Informationsveranstaltung eingeladen. Dort haben die Vertreter der Stadt Köln und der Industriepartner über den Stand des Projekts informiert und konnten direkt Fragen beantworten. Wünsche, Fragen werden protokollarisch festgehalten und die Antworten an die Beteiligten gegeben sowie mitgeteilt, welche Anregungen umgesetzt werden können.

Die öffentlichen Veranstaltungen wurden bzw. werden filmisch dokumentiert von der Gruppe der sog. Community Reporter. Diese Gruppe gibt Bürgern die Möglichkeit Geschichten über ihr Hobby, ihr Projekt oder ihre Nachbarschaft zu erzählen. Die VHS bietet hierzu gemeinsam mit uns kostenlose Schulungen an. Die Community Reporter haben bei GrowSmarter Veranstaltungen Mieter und die Projektpartner interviewt und bisher einen Film gedreht. So kann der Fortgang im Projekt durch eine "Außenperspektive" ergänzt werden. Der Film kann angesehen bzw. gedownloaded werden.

Grow Smarter Film ansehen Grow Smarter Film als Download

Während der ersten drei Jahre der Umsetzung in GrowSmarter hatten alle Mieter der Stegerwaldsiedlung die Gelegenheit, sich in regelmäßig angebotenen Sprechstunden der Stadt Köln über den Verlauf des Projektes zu informieren. Diese bat den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie allen Interessierten die Möglichkeit, Fragen zum Projekt vor Ort zu platzieren oder grundsätzliche Informationen einzuholen. Auch die Wohnungsbaugenossenschaft DEWOG bietet jede Woche dienstags eine Sprechstunde an, um Fragen zu stellen. Ein Aushang im Büro in der Siedlung informiert zusätzlich über Ansprechpersonen bei der Stadt Köln und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Zu wichtigen Ereignissen, wie z. B. der Umstellung der Heizanlage informiert die DEWOG die Mieter mit einem persönlichen Anschreiben. Über die neuen Mobilstationen im gesamten Gebiet Mülheim werden die Anwohner und Geschäftsleute mittels Flyer, Facebook, Instagram, Twitter, Blog und durch persönliche Ansprache informiert. 

Bei zahlreichen Veranstaltungen stellte sich GrowSmarter auf lokaler, nationaler sowie auf internationaler Ebene vor, in Köln zum Beispiel in Ratsausschüssen, der SmartCity Cologne Konferenz oder dem digitalen Stadtgipfel. Auch wurden zahlreiche study visits angeboten, wie z. B. im Rahmen der Weltklimakonferenz COP23. National war GrowSmarter bei Messen wie u. a. der CeBIT vertreten, sowie international von einer chinesischer Delegation besucht und bei den Generalversammlungen des Projekts in Cork und Porto.

Fazit

Der integrierte Ansatz aus dem EU-Projekt Grow Smarter soll als Blaupause für eine nachhaltige Stadtentwicklung bei der Entwicklung weiterer Stadtentwicklungsgebiete wie Mülheim-Süd, Parkstadt-Süd, Deutzer Hafenareal eingebracht werden. Schon die Denkansätze der Mobilitätslösungen finden in der Bearbeitung und Beeinflussung der Bebauungspläne große Akzeptanz und Verwendungen und kommen in stadtweiten Überlegungen zum Einsatz.

Ausblick

Im Projekt Grow Smarter ist es Ziel, Ende 2018 den dritten Bauabschnitt abschließen zu können. Im Bereich Mobilität sollen konventionelle Fahrräder und Pedelecs im ersten Quartal 2018 an den Mobilstationen genutzt werden können. Die Plattform "urban Cockpit" ist nun erstellt und bietet Nutzern den Zugang z. B. zu Verkehrsdaten, derzeit aber nicht in Echtzeit.

Der Anschluss zum alten und neuen Verkehrsrechner wird Mitte 2018 stattfinden. Gleichzeitig werden ab Anfang 2018 technische sowie finanzielle Daten zur Evaluierung gesammelt und in sog. implementation und evaluation reports der einzelnen Themenbereiche festgehalten, um das Projekt Ende 2019 ganzheitlich auswerten und Schlüsse ziehen zu können.

Eine weitere Mieterveranstaltung ist für Mitte Mai geplant, um die einzelnen Maßnahmen wie das neue Heizungssystem, die Mobilstationen, die SmartHome und SmartPlugs, sowie den Mieterstrom zu erklären.

Übersicht Veranstaltungen, Rat und Ausschüsse

Ratsvorlage E-Mobiliät im Februar 2017

Ausschuss Umwelt Grün im Februar 2017

Stadtentwicklungsausschuss im Februar 2017

Teinahme am Informationsaustausch Förderaufruf Kommunaler Klimaschutz NRW, NVR im März 2017

Teilnahme CeBIT im März 2017 GrowSmarter Study Visit im April 2017

General Assembly in Cork im Mai/ Juni 2017

Mobilitätsworkshops mit Dez. VIII seit Juli 2017

Besuch einer chinesischen Delegation im Juli 2017

Strassenfest Deutz im Sommer 2017

Klimastrassenfest in Nippes im Herbst 2017

INEA review meeting in Brüssel im September 2017

Teilnahme am digitalen Stadtgipfel im Oktober 2017

Infoveranstaltung für die Mieter der Stegerwaldsiedlung im November 2017

Repräsentation durch Bürgermeister Wolter im November 2017

COP 23 study visit im November 2017

General Assembly in Porto im November 2017

SmartCity Cologne Lenkungsausschuss im Dezember 2017

Betreuung von bzw. Auskunft für zahlreiche Bachelor und Masterstudenten  

Ansprechpartner:

Dr. Barbara Möhlendick, Stadthaus Deutz, Tel. 0221 221-29378

Aktuelles

GrowSmarter beim Klimatag im Kölner Zoo

Der Klimatag im Kölner Zoo möchte alle Bürger von der Idee begeistern, etwas für die Umwelt zu tun. Viele Vereine und Initiativen, die sich um Klimaschutz kümmern werden am Sonntag, 27. Mai von 9 bis 18 Uhr ihre Ideen und Beispiele zeigen. Für Familien und Kinder gibt es zahlreiche Aktionen zum mitmachen und auch attraktive Preise zu gewinnen. Das Projekt GrowSmarter zeigt, wie Energiekosten im Haushalt eingespart werden können, was es bedeutet auf Ökostrom umzusteigen und welch alternativen Energiequellen genutzt werden können. Außerdem wird das Konzept der Mobilstationen erklärt.

Kölner Klimatag im Zoo

Das Projekt präsentiert den Bürgern erste Ergebnisse

Am Donnerstag, 17. Mai laden die Stadt Köln und die Industriepartner die Bürger ein, um sich über die ersten Ergebnisse aus dem Projekt zu informieren. Von 2015 bis 2017 wurden in Mülheim und in der Stegerwaldsiedlung viele Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Verringerung der Feinstaubbelastung umgesetzt. Seit Anfang Januar werden nun Daten erhoben, um herauszufinden, ob die Ziele erreicht wurden. Parallel dazu findet in der Stegerwaldsiedlung eine Ausstellung der Industriepartner statt. Hier wird gezeigt, was die Industriepartner getan haben, konkrete Fragen beantwortet und den Anwohnern der Stegerwaldsiedlung werden 50 (fünfzig) SmartHome Geräte der Firma RheinEnergie kostenlos zur Verfügung gestellt. Cambio CarSharing ermöglicht eine kostenfreie Anmeldung und Probefahrt mit dem Elektroauto, die Kölner Verkehrsbetriebe erläutern das Leihradsystem. Die Veranstaltung wird begleitet durch die Community Reporter, die auch die anwesenden Bürger interviewen werden.

Die neuen Mobilstationen in Köln-Mülheim

Mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaft konnten in Mülheim 10 neue Mobilstationen entstehen. Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen die Mobilstationen kennen, jede Station bietet einen Tag mit persönlicher Beratung an. Die nächsten Termine sind: Montag, 14. April in der von-Sparrstrasse, Montag, 21. April am Charles-de-Gaulle Platz und am Dienstag, 12. Mai am Bahnhof Mülheim. Auf all diese Mobilstationen können inzwischen auch Elektro-Autos ausgeliehen werden und es steht eine öffentliche Elektro-Ladesäule zur Verfügung.  

Beratung an den Mobilstationen in Mülheim

Premiere: Neue Aufladestation an Laternenmast für Elektro-Autos

Im Projekt GrowSmarter konnten durch die Mittel der europäischen Union die ersten Laternen Tanken für Elektro-Autos realisiert werden. Drei solcher Stationen wurden auf dem Teilstück der Neusser Strasse, die als "Klimastrasse" bekannt ist durch die Firma RheinEnergie installiert. Die Stationen sind am Straßenrand direkt neben den kostenfreien Parkplätzen angebracht. Die Laternen verfügen außerdem über einen Zugang zum Internet. Zur Nutzung der Tanksäule brauchen die Fahrer die Elektro-Tank Applikation der RheinEnergie.  

Das "Multiticket" - mehr Mobilität durch GrowSmarter

Durch das Projekt GrowSmarter sind im Stadtbezirk Mülheim zehn neue Mobilstationen entstanden. Hier finden die Bürgerinnen und Bürger Angebote zum CarSharing, Bike-Sharing, Parkplätze, die im Voraus gebucht werden können und eine öffentliche Elektro-Ladesäule.  Diese befinden sich am Charles-de-Gaulle-Platz, Wiener Platz, Bahnhof Mülheim, Bergischer Ring, Regentenstrasse, Von-Sparr-Strasse, Keupstrasse, Am Emberg, Constatntinstrasse, Adam-Stegerwaldstrasse. Noch attraktiver wird jetzt das Jobticket. Alle Bürgerinnen und Bürger, die ein Jobticket besitzen, können dieses bei jeder KVB (Kölner Verkehrsbetriebe) Servicestelle nun zum "MultiTicket" umwandeln lassen. Mit dem "Multiticket" können dann die CarSharing Angebote der Firma Cambio genutzt werden und die Kunden erhalten bei der Nutzung einen Rabatt. 

Das "Multiticket"

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weltklimakonferenz zu Gast in Köln

Während der Weltklimakonferenz in Bonn wurden zahlreiche Exkursionen zu besonderen Projekten im Bereich Klimaschutz angeboten. Am 13. November 2017 hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz die Gelegenheit, das Projekt GrowSmarter kennenzulernen. Unter anderem wurde von den Projektpartnerinnen und -partner eine Führung durch die Stegerwaldsiedlung angeboten. Der Rundgang präsentierte die Maßnahmen zur energetischen Sanierung und die Mobilstation.

Weltklimakonferenz

Informationsveranstaltung der GrowSmarter-Projektpartnerinnen und -partner

Die Baumaßnahmen im Projektgebiet Köln-Mülheim, Stegerwaldsiedlung sind weit fortgeschritten. Daher wurden die Mieterinnen, Mieter, Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Informationsveranstaltung am 7. November 2017 im Pfarrsaal Sankt Urban eingeladen. Die Projektpartnerinnen und -partner stellten vor, welche Maßnahmen in der Siedlung umgesetzt werden und welche Ziele erreicht werden können. Die Anwesenden erhielten die Gelegenheit, ihre Wünsche und Anregungen zu äußern und sich Fragen beantworten zu lassen. Außerdem wurde erläutert, welche Perspektiven sich für Mülheim Süd im Rahmen der Stadtentwicklung und Nahversorgung ergeben. Die Gruppe der "Community Reporter" haben die Diskussion mit den Mietern und den Projektpartnern gefilmt, der hier angesehen werden kann.

GrowSmarter präsentierte sich beim Digitalgipfel der Stadt Köln

Wir boten am 17. Oktober 2017 in der Stadtbibliothek und im Studienhaus der VHS am Neumarkt, für alle interessierten Privatleute oder auch Unternehmen einen vielfältigen Ausflug in die digitale Welt und ihre Möglichkeiten an. Das Projekt GrowSmarter setzt auf Digitalisierung und entwickelt neue Datenanwendungen für Bürgerinnen und Bürger. Beim Digitalgipfel stand das Thema Mobilität im Fokus. Am Informationsstand von GrowSmarter wurden die Konzepte zu Mobilität, der Anwendungen über App, Dashboard, der E-Card (elektronische Karte) und über offene Daten Köln gezeigt.

Digitalgipfel

Fachaustausch mit einer chinesischen Delegation am 6. Juli in der Stegerwaldsiedlung

Das Land NRW und China haben eine Klima- und Umweltkooperation abgeschlossen. China will die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens umsetzen und dabei sind die Vertreterinnen und Vertreter der Provinzen und Kommunen wichtige Akteurinnen beziehungsweise Akteure des Wandels. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert mit Unterstützung des Umweltministeriums NRW regelmäßige Austauschprogramme. Ziel des Programms ist zum einen die Gewinnung neuer Erkenntnisse und der Austausch mit Fachexpertinnen und -experten. Zum anderen aber auch die Vertiefung alter und Knüpfung neuer Kontakte zum Zwecke der Kooperationsanbahnung zwischen NRW und China.

Im Fokus des Fachaustausches stand diesmal das Thema "Immissionsschutz, Luftreinhaltung und Erneuerbare Energien". Vertreterinnen und Vertreter der chinesischen Partnerprovinzen von NRW, Sichuan, Shanxi und Jiangsu, wollten sich im Projektgebiet von GrowSmarter vor Ort über die energetischen Maßnahmen informieren. Ziel war, zu prüfen, welche der Maßnahmen auch in China umgesetzt werden können. Die Delegation bestand aus Firmenchefs und kommunalen Vertreterinnen und Vertretern, alle Fortbildungsgäste der Landesregierung NRW.

Zunächst wurde den Besucherinnen und Besuchern das Projekt im Büro vorgestellt. Der integrierte Ansatz des Projektes war für die Gäste neu. Für die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen war dieser Aspekt überaus wichtig, um zu nachhaltiger Stadtplanung zu kommen. Die RheinEnergie stellte dann ihre Maßnahmen zum Energiemanagement vor. Beim Rundgang durch die Siedlung konnten die Anlagen besichtigt und technische Fragen beantwortet werden.

Besonders interessant war für die Ingenieurinnen und Ingenieure die neue Software "Siedlungsmanagement". Den Ansatz, nicht nur in einem Gebäude so viel Energie wie möglich einzusparen, sondern eine intelligente Steuerung für eine größere Anzahl von Gebäuden zu realisieren, werden einige Vertreterinnen und Vertreter für ihre Vorhaben in China prüfen. Der Fachaustausch soll zukünftig weiter verfolgt werden.

GrowSmarter präsentierte sich bei der CeBIT

Die CeBIT – Global Event for Digital Business – ist die größte Messe in Europa. In der Zeit vom 20. März bis 24. März 2017 konnte sich das Projekt GrowSmarter Köln auf dem Gemeinschaftsstand der SmartCity Projekte vorstellen. Die Lighthouse City Projekte aus München und Hamburg waren ebenfalls vertreten. Zur Messe hatten die drei Städte einen gemeinsamen Auftritt vorbereitet. Die dort gezeigte Übersicht über Projekte, Schwerpunkte und Ziele kam bei den Besucherinnen und Besuchern besonders gut an. Am Stand lief die Präsentation von GrowSmarter in einer Dauerschleife. Der Stand war ständig umringt von interessierten Besucherinnen und Besuchern, vor allem von Industrievertreterinnen und -vertretern. Viele Unternehmen sehen, dass die in dem Projekt entwickelten Ansätze, erfolgversprechende Geschäftsmodelle generieren können. Viele Anfragen kamen auch von Vertreterinnen und Vertretern anderer Städte, die nachhaltige Stadtentwicklung nach den Erfahrungen der dargestellten Projekte gestalten wollen. Im Anschluss an die CeBIT wurde mit zwölf Firmen und drei Städten Termine zum weiteren Erfahrungsaustausch vereinbart. Der erfolgreiche gemeinsame Auftritt von Köln, München und Hamburg wird dazu führen, dass die drei Städte zukünftig wieder gemeinsam auf Messen auftreten werden.

GrowSmarter präsentierte sich bei der Study Visit im April 2017

Die Ergebnisse der Study Visit in der Stegerwaldsiedlung haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Study Visit

Pressemitteilungen

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