Das Ergebnis der Beratungen des Runden Tisches für Flüchtlingsfragen wurde als "Leitlinien für die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen" zusammengefasst und beschlossen.

Mit Beschluss des Rates vom 20. Juli 2004 wurde das vom Runden Tisch für Flüchtlingsfragen erarbeitete Konzept "Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Köln" als Grundlage der Kölner Flüchtlingspolitik verabschiedet.

Inhalt der Leitlinien

In den Leitlinien wird die Ausgangssituation in Köln dargestellt und der kommunale Handlungsrahmen beschrieben. Das dreistufige Unterbringungskonzept für Flüchtlinge wird erläutert. Flüchtlinge sollen anfangs in einer Erstaufnahmeeinrichtung, dann in einem Wohnheim und anschließend bei vorliegen bestimmter Bedingungen in Wohnungen leben. Auf die notwendige Betreuung wie auch auf besonderen Betreuungsbedarf für Gruppen wie Kinder wird eingegangen.

Da neben den politischen Fraktionen im Rahmen der Arbeit des Runden Tisches auch alle in Köln für Flüchtlinge tätigen Gruppen einbezogen waren, fußen die Leitlinien auf einem breiten Konsens verschiedenster gesellschaftlicher Gruppierungen.

Durch diese Leitlinien werden die vielfältigen Aktivitäten in der Kölner Flüchtlingsarbeit durch freie Träger und Verwaltung auf eine gemeinsame Basis gestellt und auch weiterhin vom Runden Tisch für Flüchtlingsfragen begleitet.

Flüchtlingspolitik
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