Preisträgerinnen und Preisträger

© Richard-Riemerschmid-Berufskolleg/Frederike Baier

Zum 12. Mal gibt es beim Kölner Ehrenamtspreis KölnEngagiert einen speziellen Preis für Kölner Schulen.

Die Preise überreichen unter anderem Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Ehrenamtspate Matthias Opdenhövel am 3. September 2017 beim 18. Kölner Ehrenamtstag im Rathaus.

Folgende Schulen haben gewonnen:

Erzbischöfliches Irmgardis-Gymnasium
"Zeit schenken"

Seit den Jahren 2004/2005 haben Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 am Irmgardis-Gymnasium die Möglichkeit, ihre Zeit zu verschenken - freiwillig und in ihrer Freizeit, mindestens zehn Wochen lang, pro Woche mit zwei Stunden Einsatz in außerschulischen Einrichtungen.

Die Achtklässlerinnen verrichten ihre ehrenamtlichen Dienste in Altenpflegeheimen, in Offenen Ganztagsschulen, in Behinderteneinrichtungen, in inklusiv arbeitenden Einrichtungen, in einer Förderschule und bei einer "Tafel" in der Umgebung der Schule. Kontakte bestehen seit vielen Jahren zu mehr als 20 Einrichtungen.

Ziel des Projektes "Zeit schenken", das in der Jahrgangsstufe 8 im Herbst und im Frühjahr angeboten wird, ist es, dass vor allem diejenigen, die in unserer Gesellschaft zu kurz kommen, von diesem ehrenamtlichen Einsatz profitieren und dass Beziehungen zwischen den beteiligten Personen entstehen. In der Schule wird das Projekt in extra dafür angesetzten Reflexionstreffen begleitet. Das Erlebte wird dadurch nachhaltig bewusst gemacht. Nach der Durchführung wird das Projekt jedes Mal evaluiert. Alle Teilnehmenden erhalten am Ende des Schuljahres ein Zertifikat über das geleistete Ehrenamt.

Erzbischöfliches Irmgardis-Gymnasium

Erzbischöfliche Ursulinenschule (Realschule und Gymnasium)

Seit dem Frühjahr 2016 kommen regelmäßig Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Erzbischöflichen Ursulinenschule ehrenamtlich in das benachbarte Sankt Marien-Hospital. Dabei sind 40 Schülerinnen des Gymnasiums und 20 Schülerinnen und auch Schüler der Ursulinenrealschule an dem Projekt beteiligt.

Von Dienstag bis Freitag nehmen sich die jungen Menschen mindestens einen Nachmittag in der Woche Zeit für die Patientinnen und Patienten, vor allem in der Demenz- und Delirstation. Durch Informationsveranstaltungen wird die Schülerschaft auf verschiedene Themen wie die Hygiene im Krankenhaus aber auch auf Hintergründe und Tipps zum Thema Demenz vorbereitet. Das Interesse der jungen Menschen war sofort sehr groß. Damit konnte die Hilfe auch auf andere Stationen ausgeweitet werden und noch mehr Patientinnen und Patienten können von der Unterstützung profitieren. Einmal pro Woche backen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Waffeln. In diesen ein bis zwei Stunden kommt es zu interessanten Gesprächen, die für beide Seiten bereichernd sind.

Erzbischöfliche Ursulinenschule