2009 verabschiedete der Rat der Stadt einstimmig ein Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik "Köln überwindet Barrieren - eine Stadt für alle".

1. Folgebericht zum Handlungskonzept erschienen

Drei Jahre später, im Herbst 2012, wurde den politischen Gremien ein umfassender Bericht zur Umsetzung des Konzeptes vorgelegt. Neben einer Darstellung der wichtigsten Aktivitäten und Maßnahmen beim Abbau von Barrieren informiert er über Ziele und Prioritäten in zwölf kommunalen Handlungsfeldern bis zum Jahr 2015. Orientierung geben die Verpflichtungen aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Der Bericht legt den Fokus auf die Situation von Menschen mit Behinderung in dem Bewusstsein, dass die Bedeutung von Inklusion sehr viel umfassender ist. Die Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und zur Förderung einer uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung zeigen jedoch, dass sie die Teilhabe aller erleichtern und damit wichtige Schritte zu einer inklusiven Entwicklung sind.

In Köln leben mehr als 100.000 Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung und weitere rund 50.000 Menschen mit einer Behinderung von 20 bis 40 Prozent. Nicht nur für sie sind barrierefreie und inklusive Strukturen und Angebote notwendig. Auch alle anderen - ganz gleich, ob sie in Köln wohnen oder die Stadt nur kurzfristig besuchen - profitieren davon.

So ist bekannt, dass eine barrierefrei zugängliche Umwelt für etwa 10 Prozent der Bevölkerung zwingend erforderlich, für etwa 30 bis 40 Prozent notwendig und für 100 Prozent komfortabel ist, also ein Qualitätsmerkmal darstellt.

Dr. Peter Neumann, Vorsitzender des Europäischen Institutes "Design für alle in Deutschland e.V."

Der Folgebericht kann bei der Fachstelle Behindertenpolitik kostenlos bestellt werden.

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Bericht Köln überwindet Barrieren - eine Stadt für alle
PDF, 5430 kb
Handlungskonzept Behindertenpolitik
PDF, 1632 kb

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