Künstlerische Werke für den Außenraum

Der etwa 40.000 Quadratmeter große Skulpturenpark Köln liegt in unmittelbarer Nähe zu Zoo, Flora, Botanischem Garten und Seilbahn im Dreieck zwischen Zoobrücke, Konrad-Adenauer-Ufer und Riehler Straße. Inmitten der ihn umgebenden städtischen Infrastruktur lädt er einerseits zu Ruhe und Entschleunigung, andererseits aber auch zu unerwarteten Begegnungen ein.

Zeit für Begegnungen mit modernen zeitgenössischen Außenskulpturen, wie es sie in dieser Qualität und Anzahl nirgendwo sonst in Köln zu sehen gibt.

Der Park geht auf eine Privatinitiative des Sammlerehepaares Dr. Michael und Dr. Eleonore Stoffel im Jahr 1997 zurück. Wechselausstellungen im Rhythmus von zwei Jahren, die eine große Bandbreite moderner zeitgenössischer Außenskulptur präsentieren, haben national und international große Anerkennung gefunden.

Die nach dem Tod des Sammlerehepaares Stoffel gegründete gemeinnützige Stiftung Skulpturenpark Köln sichert die Zukunft des Skulpturenparks Köln und erhält ihn als Ort künstlerischer Dialoge. Dabei wird sie von uns unterstützt.

KölnSkulptur #9

© Stiftung Skulpturenpark Köln
Pedro Wirz: Trilobites, 2013/2017

Am 15. Oktober 2017 eröffnete mit KölnSkulptur #9 die neunte Neuinszenierung von Außenskulpturen im Skulpturenpark Köln. Gleichzeitig feiert der Park in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.

Acht neue künstlerische Arbeiten werden bis Juni 2019 unter dem Titel "La fin du Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!" im Skulpturenpark zu sehen sein. Kuratorin der Ausstellung ist Professorin Chus Martínez.

In Anlehnung an die Märchen aus Tausendundeiner Nacht sollen sich Besucherinnen und Besucher den Skulpturenpark als besonders geeigneten Ort für die Kräfte der Fiktion vorstellen.

 

All diese Arbeiten haben nichts mit Magie zu tun, dennoch teilen sie gemeinsam die Idee, dass Empfindungen und Sinneseindrücke eine neue Vorstellung von der Welt, in der wir leben, hervorbringen und antreiben. Sie alle wollen Aspekte des Nicht-Menschlichen beleben, Natur, Metall, Holz, Erde – und jede einzelne dieser neuen Arbeiten bezeugt ein Gebiet, das wir mit den Tieren, den Pflanzen oder dem geologischen Leben gemeinsam teilen.

Professorin Chus Martínez

Im ersten Teil des Titels der diesjährigen Ausgabe "La fin du Babylone" sieht Kuratorin Martínez den Traum vom Neuanfang der Kultur und damit der Gesellschaft, während der zweite Satz des Titels für sie eine andere Ausrichtung hat:

Dieser Satz, voller gesundem Humor, bezieht sich nicht auf uns, sondern auf jene Anstrengungen, die Kunst stets unternimmt, um jedes Mal, wenn sie geschieht, großartig zu sein.

Skulpturen der folgenden Künstlerinnen und Künstler sind im Rahmen der KölnSkulptur #9 zu sehen:

  • Die Brasilianerin Solange Pessoa stellt eine bildhauerische, abstrakte Arbeit aus Speckstein im Skulpturenpark aus, die einen größtmöglichen Kontrast zur mitteleuropäischen Natur darstellt.    
  • Für Bäume oder Eichhörnchen sind sie ein Denkmal, für Besucherinnen und Besucher des Skulpturenparks auch: Die Walnüsse aus Bronze von Eduardo Navarro. Seine Arbeit ist eine bewusste Begegnung zwischen Mensch und Natur.
  • Lin May Saeeds aus Bronze gefertigter Fuchs soll einerseits an den Umstand erinnern, in einer Stadt zu sein und ihn gleichzeitig vergessen lassen.
  • Inspiriert von Behältern an den Gebirgsrouten der Schweizer Alpen installiert Jan Kiefer mit Schnaps gefüllte Kästen an einigen Bäumen im Park. Die verbindlichen Zeichen schaffen eine Verbindung zwischen den Wandernden und sind Wegmarken der Freundschaft.
  • Die Kakteen aus Marmor der gebürtigen Schweizerin Claudia Comte sehen aus, als wären sie einem Western entsprungen. Sie bringen Pop-Kultur auf das Gelände des Parks.
  • Pedro Wirz aus Brasilien kombiniert in seinen skulpturalen und installativen Arbeiten in der Natur gefundene Dinge mit künstlichen Materialien und Verfahren. Im Skulpturenpark zeigt er Spiegeleier.
  • Teresa Solar nimmt sich mit ihrer Schneckenskulptur der Formlosigkeit an, indem ihre Größe gegenüber allen anderen organischen Formen zur Problematik erhoben wird.
  • Eine farbige Schale aus Beton ist von Andrea Büttner als Vogeltränke konzipiert. Die Künstlerin agiert an der Schnittstelle zwischen Kunst, Philosophie, Systemkritik, Politik und Religion.

Öffnungszeiten und öffentliche Führungen

Der Skulpturenpark ist täglich wie folgt geöffnet:

  • April bis September, 10:30 bis 19 Uhr
  • Oktober bis März, 10:30 bis 17 Uhr

Der Eintritt ist frei. Das im Park befindliche Café heißt Sie außer montags ebenfalls zu den angegebenen Zeiten willkommen.

Jeden ersten Sonntag im Monat finden um 15 Uhr öffentliche Führungen statt. Der Treffpunkt befindet sich am Parkeingang Riehler Straße.

  • Erwachsene: 8 Euro, ermäßigt 2 Euro
  • Kinder bis 10 Jahre: Eintritt frei

Kontakt

Stiftung Skulpturenpark Köln
Elsa-Brändström-Straße 9
50668 Köln

Telefon: 0221 / 33668860
Telefax: 0221 / 33668869

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