Vom 18. bis 19. November 2015 fand der nationale IT-Gipfel der Bundesregierung in Berlin statt. Dort wurde die Plattform "Digitale Verwaltung und öffentliche IT" mit zentralen Handlungsempfehlungen für die digitale Verwaltung präsentiert. Im Mittelpunkt des "Staates 4.0" stehen nutzerfreundliche digitale Behördenplattformen. Es sollen nicht nur interne Verwaltungsprozesse digitalisiert werden, sondern auch den Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit digitalen Angeboten ein direkter Mehrwert geboten werden. Diese Angebote müssen zukünftig so gestaltet werden, dass sie leicht auffindbar, intuitiv nutzbar, an jedem Ort umfassend verfügbar und insbesondere sicher sind.

Die Mitglieder der Plattform haben Vorschläge erarbeitet, wie die Potentiale der Digitalisierung zukünftig effizient für die digitale Verwaltung genutzt werden können. Auf der neu geschaffenen Internetplattform "Digitale Verwaltung und öffentliche IT" sind diese Handlungsempfehlungen sowie weitere Informationen zum Thema Staat 4.0 zu finden.

Stadtdirektor Guido Kahlen auf dem nationalen IT-Gipfel:

Digitalisierung ist ein Veränderungsprozess, der durch eine innovative Ermöglichungskultur gefördert wird. Der Austausch von Erfahrungen und das voneinander Lernen in Erprobungsräumen unterstützen den Prozess. Um das Potential der Digitalisierung zur Modernisierung der Verwaltung und zum Bürokratieabbau zu nutzen, brauchen Kommunen Experimentierklauseln.

www.digitalerstaat.de