Der Kölner Suchtbericht 2016 informiert über den aktuellen Sachstand und weist auf Handlungsbedarfe hin

Hier sind einige wesentliche Aspekte, die im Bericht ausführlich bearbeitet werden, kurz angerissen:

Gefährdungen und Abhängigkeiten durch legale Süchte wie Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit treten mit Abstand am häufigsten auf und nehmen in der Bevölkerung weiterhin zu. Daher sollten neue Wege des frühzeitigen Zugangs zum Hilfesystem für erkrankte oder gefährdete Menschen geschaffen werden.

Aktuelle Beobachtungen weisen darauf hin, dass an Szenetreffpunkten in der Innenstadt Kölns vermehrt offen Heroin konsumiert wird. Auf Grundlage aktueller Befragungen an diesen Treffpunkten und der Umgebung wurden gezielte Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung dieser Maßnahmen sollte weiterverfolgt werden, um für die Menschen mit Drogenabhängigkeit und dem betroffenen Umfeld in der Stadtgesellschaft nachhaltige Lösungen zu finden. Bei allen anderen illegalen Drogen, unter anderem synthetischen Drogen wie auch Methamphetamin ("Crystal Meth"), beschränkt sich der Konsum in Köln auf zahlenmäßig kleinere Gruppen, wobei die Entwicklung weiterhin genauestens beobachtet werden sollte.

Darüber hinaus werden weitere wichtige Themen wie beispielsweise pathologisches Glücksspiel und "Onlinesucht", Sucht – Mehrfacherkrankungen, Sucht im Alter und Zugang für Migrantinnen und Migranten zur Suchthilfe aufgegriffen.

Kölner Suchtbericht 2016
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