Unser Psychiatriebericht stellt die Versorgungssituation der Menschen mit psychischen Störungen beziehungsweise Erkrankungen in Köln umfassend dar und nimmt zu den einzelnen Entwicklungszielen Stellung.

Psychiatrische Versorgung in einer Millionenstadt

Die Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen beziehungsweise Erkrankungen ist insbesondere in einer Millionenstadt wie Köln ein bedeutendes Thema. Laut Statistik der Krankenkassen ist beispielsweise die Depression die dritthäufigste Krankheitsdiagnose in Deutschland. Es ist daher davon auszugehen, dass auch in Köln viele Menschen betroffen sind.

Die Ziele unserer Psychiatrieplanung

Die Kölner Psychiatrieplanung orientiert sich an den Grundsätzen einer personenzentrierten und gemeindenahen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Hilfen sollen demnach den Bedürfnissen der Betroffenen entsprechen und individuell so ausgestaltet sein, dass ein Verbleib in der gewohnten häuslichen Umgebung so lange wie möglich bestehen bleibt. 

Das Angebot für Menschen mit psychischen Störungen beziehungsweise Erkrankungen ist überaus vielschichtig und beinhaltet Hilfen, die sich auf  unterschiedliche Lebenssituationen beziehen. Gerade die Komplexität der vorhandenen Angebote sowie Leistungsanbieterinnen und -anbieter macht eine Strukturierung und Planung der psychiatrischen Versorgung so bedeutend.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Versorgungssituation erwachsener Menschen mit psychischen Erkrankungen in Köln bedarfsgerecht, differenziert und umfassend gestaltet ist. Aufgabe der Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes ist es nun, den Entwicklungsstand zu halten und gleichzeitig eine fachliche Weiterentwicklung voranzutreiben.

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Psychiatrieplan 2011
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