Die Stiftung Baum des Jahres ernennt seit 1989 den "Baum des Jahres".  

Die Kriterien zur Auswahl des "Baum des Jahres" sind unterschiedlicher Natur:

  • Das Wissen über bekannte Baumarten soll vertieft werden.
  • Seltene oder vom Aussterben bedrohte Bäume sollen wieder bekannter gemacht werden.
  • Bäume, die in unserem Wirtschaftswald zusehens verdrängt worden sind, sollen wieder vermehrt Berücksichtigung finden.
  • Die ökologische Bedeutung einer Baumart oder der Symbolcharakter für einen gefährdeten Lebensraum können ebenfalls entscheidende Auswahlgründe sein.

Grundsätzlich kann jede heimische Baumart einmal "Baum des Jahres" werden.

Baum des Jahres 2017 - Die Gemeine Fichte

Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 40 Meter und wird bis zu 600 Jahre alt. Ihr Stammdurchmesser kann 150 Zentimeter erreichen. Sie ist die einzige Fichtenart, die in Deutschland natürlich vorkommt. Die Fichte ist in ganz Deutschland anzufinden. Besonders hoch ist ihr Anteil auch bei uns in Nordrhein-Westfalen.

Die Fichte ist ein immergrüner Nadelbaum. Die Nadeln sind sehr empfindlich. Bei hoher Luftverschmutzung bleiben sie oft nur bis 3 Jahre an den Ästen.

Die Fichte ist ein Flachwurzler. So kommt es vor, dass bei starken Stürmen Fichten leichter umstürzen, da die Wurzeln nicht einen so starken Halt im Boden haben.

Die Nadeln sind stechend spitz. Sie haben meist eine Länge von bis zu zwei Zentimetern.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Stiftung "Baum des Jahres"