21. Juni 2018

Uhrzeit:

19 Uhr

Infos:

Preis: Eintritt frei

Vortrag von Markus Schäfer mit Bild- und Tondokumenten

Der Vortrag widmet sich der lebenslangen Auseinandersetzung von Heinrich Böll mit dem deutschen Judentum. Beispielhaft dafür stehen der Roman "Billard um halb zehn", das Engagement in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit sowie die Beteiligung bei der Gründung der Bibliothek Germania Judaica. Auch durch zeitkritische Interventionen wie dem Essay "Zeichen an der Wand", den er als Reaktion auf die Hakenkreuzschmierereien an der Kölnder Synagoge im Jahr 1959 publizierte, bezog Böll Stellung.

Markus Schäfer ist seit 1992 Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung. 

Im Anschluss daran: Eröffnung der Kabinettausstellung von 21. Juni bis 27. Juli 2018.

"...meine Erinnerung liebt mich..." - Max Fürst zum 40. Todestag

Eigentlich, so schrieb er, war "Straßenfeger" sein erster Berufswunsch. Doch es kam glücklicherweise anders. In zwei Erinnerungsbänden schilderte Max Fürst (1905-1978) sein Leben in Königsberg und Berlin bis zur Emigration nach Palästina 1935, und erzählt über sein Engagement in der jüdischen Jugendbewegung, Freundschaften, politische und kulturelle Aktivitäten. Anlässlich seines vierzigsten Todestages wird mit einer kleinen Vitrinen-Ausstellung in der Kölner Bibliothek Germania Judaica an Max Fürst erinnert.

Der Vortrag findet im Forum der 3. Etage in der Stadtbibliothek statt und die Vernissage ebenfalls auf der 3. Etage im Bereich der Germania Judaica.

Veranstaltungsort
Stadtbibliothek Köln
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln - Altstadt/Süd
Telefon:
0221 / 221-23828
Fax:
0221 / 221-23933
Öffnungszeiten

Montag, 10 bis 18 Uhr (mit eingeschränktem Service!)
Dienstag und Donnerstag, 10 bis 20 Uhr
Mittwoch und Freitag, 10 bis 18 Uhr
Samstag, 10 bis 15 Uhr

Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Es ist ein Personenaufzug vorhanden.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, und 18 und (Haltestelle Neumarkt)
    Bus-Linien 136 und 146 (Haltestelle Neumarkt)
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