Thessaloniki, einst das Jerusalem des Balkans genannt und heutige Metropole Nordgriechenlands ist die Protagonistin der Kurzdokumentation "Salonika – A city with amnesia". Längst vergessen sind die jüdischen Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter, die Tänze der Derwische und Rufe der Imame. Die Kurzdokumentation soll die Geschichte und den Einfluss der Musliminnen, Muslime, Jüdinnen und Juden in Thessaloniki aufarbeiten, die das Leben der Stadt neben den Christinnen und Christen bis 1942 kulturell und gesellschaftlich prägten.

Eine deutsch, englisch und griechsiche Produktion über 12 Minuten aus dem JAhr 2017. Buch und Regie führten Max Geilke und Mario Forth.

Die beiden Filmemacher Mario Forth und Max Geilke stehen im Anschluss der Filmvorführung dem Publikum im Gespräch zur Verfügung. In der Podiumsdiskussion wird das schwierige Thema Amnesie und Vergangenheitsbewältigung anhand der Geschichte der Kölner Partnerstadt beleuchtet. Teilnehmer sind

  • Rena Molho
    Historikerin und Autorin des Buches "Der Holocaust der griechischen Juden" 

und

  • Dr. Karl Heinz Roth
    Sozialwissenschaftler und Autor des Buches "Reparationsschuld – Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa".

Den Gästen bietet sich dabei die Gelegenheit, mehr über die Historie Thessalonikis zu erfahren und die dortige Vergangenheitsbewältigung mit der hiesigen zu verbinden.

Die Kooperationsveranstaltung der "Initiativgruppe griechische Kultur POP" und der Eyedolon Pictureworks wird gefördert von der A und A Kulturstiftung sowie uns, der Stadt Köln. 

Veranstaltungsort
Filmforum NRW e. V. - Kino im Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln - Altstadt/Nord
Telefon:
0221 / 221-24498
Fax:
0221 / 221-24114
Beschreibung

Mit dem neuen Modell eines die Stadtgrenzen übergreifenden Filmforums bespielen acht Partner das Kino im Museum Ludwig, um es als Ort für Filmgeschichte und zeitgenössische Filmkultur zu etablieren. Darüber hinaus werden Vorträge und Diskussionen zur Filmkultur, Veranstaltungen im Bereich audiovisueller Medien, sowie ausgewählte Projekte von Filmschaffenden organisiert.

Infos zum barrierefreien Zugang
  • Hilfen für Hörbehinderte (Gehörlose, Schwerhörige), Hörschleifen oder andere Hilfen sind vorhanden.
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien: 5, 16 und 18 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
    S-Bahn-Linien: S 6, S 11, S 12 und S 13 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
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