© T. Belger

17. März 2018

Uhrzeit:

19 Uhr

Infos:

Preis:
Abendkasse: 18 Euro
Vorverkauf: 16 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr

Anmeldung/Vorverkauf:
Karten können bei Südstadt-Leben e. V. vorbestellt werden: 0221 / 3762990

Die achte Ausgabe des Frühlingsfestes steht im Zeichen orientalischer Musik – und vereinigt bedeutende Klangkünstlerinnen und -künstler aus großen Metropolen sowie kleinen Dörfern. Sie alle repräsentieren eine Vielfalt der Klänge und Stimmen, die in ihrer Heimat aktuell oft bedroht ist. Musik lebt in der Gemeinschaft - und so laden wir Sie ein zum Nowrouz - in der Hoffnung auf Neuanfang, Frieden und ein wildes Fest.

Programm

Cemil Qocgiri und AVÎAN Quartet

  • Cemil Qocgiri ist Virtuose der Langhalslaute Tenbûr. Aufgewachsen in Rheinhessen, und dabei seinen kurdisch-alevitischen Wurzeln verbunden, beherrscht er auch die Palette westlicher Harmonien. Qocgiri öffnet eine vielschichtige Klangwelt, fremd und vertraut zugleich. Mit seiner eigenwilligen Spieltechnik stellt der kurdische Musiker die leisen Töne in den Vordergrund, dabei immer wieder nachhaltige Akzente setzend.
  • "Avîan" bedeutet im kurdischen Kurmancî Tautropfen. Das AVÎAN Quartet lässt alte Geschichten und Lieder wie Tautropfen in der Morgensonne erstrahlen. Vier Streicherinnen verbinden die Vielfalt orientalischer Mythologie und Musik mit Klassik und Jazz - ein erfrischender Brückenschlag zwischen West und Ost, zwischen Klassik und Moderne. 

Barbat Ensemble

Das junge Barbat Ensemble bringt frischen Wind in die traditionelle persische Musik. Aus bekannten Musikerfamilien des Nordirans stammend, hat das Quintett in Frankreich und Deutschland eine zweite Heimat gefunden, und erweitert die musikalischen Wurzeln ständig um neue Ideen und Erfahrungen. Ihre Konzerte werden durch den magisch schillernden Klangteppich, den diese fünf Meister gemeinsam weben, zu außergewöhnlichen Musikerlebnissen!

Nouruz Ensemble

Der Geist unserer alten Instrumente verleiht uns heute eine Stimme, mit der wir an einer besseren Zukunft bauen.

Aus Bagdad, Aleppo und Teheran stammen die vier Virtuosen des von Bassem Hawar gegründeten Nouruz-Ensembles – dort haben sie alte orientalische Instrumente studiert. Ihre Kompositionen sind von der Erfahrung des kulturellen Austausches geprägt. Zum Nouruz-Tag bilden sie die starke Unterstützung für zwei außerordentliche Vokalisten:

  • Rita Fawzi Williams, in Bagdad aufgewachsen, gab schon früh landesweit Konzerte mit dem evangelischen Kirchenchor "Liebe und Frieden", um die verschiedenen Religionen des Irak einander näher zu bringen. Mit ihrem Mann Rageed Williams hat sie sich dem Erhalt alter christlicher Lieder der Region gewidmet. Seit 2001 lebt und wirkt sie in Deutschland.
  • Ibrahim Keivo, Syrer mit armenischen Wurzeln, entstammt einem yesidisch-kurdischen Dorf. Er singt aramäisch, assyrisch, arabisch und kurdisch und spielt mehrere Saiteninstrumente. Die verschiedenen Musiktraditionen, Sprachen und Dialekten seiner Heimat sind sein Medium, um die bedrohte Vielfalt und das multikulturelle Erbe Mesopotamiens lebendig zu halten und in die Welt zu tragen.

Für das leibliche Wohl sorgt der Verein Kinderhilfe Mesopotamien mit leckeren orientalischen Snacks. Der Erlös fließt in die Flüchtlingsarbeit.

Veranstaltungsort
Lutherkirche
Martin-Luther-Platz 2-4
50677 Köln - Neustadt/Süd
Telefon:
0221 / 384463
Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 15 und 16 (Haltestelle Chlodwigplatz)
    Bus-Linien 106, 132 und 133 (Haltestelle Chlodwigplatz)
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