© Anne Frank Fonds, Basel

17. Mai 2018

Uhrzeit:

19 Uhr

Infos:

Preis: 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

Die 89-jährige Jaqueline van Maarsen besucht das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und erzählt aus ihrem Leben – wie sie Anne Frank kennengelernt hat und wann sie Anne das letzte Mal gesehen hat.

Jacqueline van Maarsen und Anne Frank lernten sich in der Zeit der deutschen Besatzung kennen. Ein Jahr lang besuchten sie zusammen das Jüdische Gymnasium in Amsterdam. Jacqueline van Maarsen erinnert sich an ihr Kennenlernen:

Sie rief meinen Namen und fragte, ob ich den gleichen Weg habe wie sie.

Ich fragte nach ihrem Namen.

Ich heiße Anne,

sagte sie,

Anne Frank.

Sie wurden beste Freundinnen und waren unzertrennlich. Im Sommer 1942 wurden sie jedoch abrupt auseinandergerissen, Anne Frank und ihre Familie mussten untertauchen. Erst nach dem Krieg erfuhr Jacqueline von der Deportation der Familie Frank und dem Tod Annes im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Jacqueline van Maarsen hatte Glück. Die Mutter, eine Christin, schaffte es, die Tochter mit einer Notlüge vor der Deportation zu schützen. Sie beantragte, die Kennzeichnung ihrer Tochter im Pass als sogenannter "jüdischer Mischling" zu löschen, weil ihre Tochter angeblich christlich erzogen worden sei.

Veranstaltungsort
NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln - Altstadt/Nord
Telefon:
0221 / 221-26332
Fax:
0221 / 221-25512
Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage, 11 bis 18 Uhr
Erster Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr
Führungen werden bereits ab 9:30 Uhr durchgeführt

Beschreibung

Das NS-Dokumentationszentrum zeigt in seiner Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus" alle wichtigen Kapitel dieses Zeitraumes. Ein Besuch der Gedenkstätte, das original erhaltene Gestapo-Gefängnis, belegt nachdrücklich, was die Menschen ertragen mussten. Eine öffentliche Fachbibliothek bietet Material zur Vertiefung. Der Eingang wird über fünf Treppenstufen erreicht. Zurzeit ist das Museum für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer ohne Unterstützung leider nicht barrierefrei erreichbar.

Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer eingeschränkt zugänglich.
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 3, 4, 5, 16 und 18 (Haltestelle Appellhofplatz)
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