17. März 2018

Wir sind eine Stadt für alle! – Dass die Stadt Köln ihrem Ruf, Hauptstadt der Inklusion zu sein, immer wieder nachkommt, zeigte nicht zuletzt die Austragung der ersten Weltmeisterschaft geistig behinderter Judoka im Jahr 2017. 106 Sportlerinnen und Sportler aus 13 Nationen waren im Vorjahr zur WM-Premiere nach Köln gekommen. Nach der Weltmeisterschaft 2017 bleibt G-Judo auch im neuen Jahr im öffentlichen Fokus. Im Rahmen des Kölner Sportjahres 2018 ist die Domstadt erneut Gastgeberin der Landesmeisterschaften. Die Judokas werden in der Halle am Bergischen Ring um die Landestitel im G-Judo kämpfen.

Unter der Schirmherrschaft der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes kämpfen die besten Judokas aus Nordrhein-Westfalen um die Landesmeistertitel. Die Titelkämpfe werden im Rahmen des "Rupert Fehler & Walter Gülden Gedächtnisturniers" bereits zum fünften Mal ausgetragen.

Der Begriff G-Judo stammt aus dem Niederländischen und heißt dort, frei übersetzt: "Judo mit einem Handicap" oder auch: "Gehandicapt Judo". In Deutschland wird zumeist die Bezeichnung "Geistigbehinderten-Judo" angenommen. G-Judoka sind in der Lage, gemeinsam mit nichtbehinderten Judoka zu trainieren und je nach Behinderung judoähnliche Bewegungen auszuführen.

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