Schweden setzt sich die Krone auf - Köln feiert zweieinhalbwöchiges Eishockey-Fest

Zweieinhalb Wochen lang war Köln nicht nur rund um den Spielort an der Deutzer LANXESS arena fest in der Hand von Eishockey-Fans aus der ganzen Welt, die ein stimmungsvolles, farbenfrohes und vor allem friedliches Fest in der Domstadt feierten. Rund 450.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen die 34 Partien im Hauptspielort Köln. Die Bilder von fröhlich feiernden Menschen in Köln und Paris, dem Co-Ausrichter, erreichten rund 1,2 Milliarden Menschen weltweit, die dem bedeutendsten Sportereignis des Jahres am Fernseher beiwohnten.

© Andreas Lauermann

"Gemeinsam für 2017" – "Tous ensemble pour 2017" Unter diesem Motto hatten sich Köln und Paris partnerschaftlich um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft beworben und damit ein wichtiges Zeichen für Völkerverständigung und Frieden gesetzt. Symbole wie die Miniatur-Ausgabe des Eiffelturms an der Hohenzollernbrücke und viele gemeinsame Aktionen verdeutlichten die freundschaftliche Partnerschaft, die auch von der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und ihrer Amtskollegin Anne Hidalgo getragen wurde.

Zum Finalwochenende begrüßte Reker die Pariser Bürgermeisterin in Köln. Auch der Eishockey-Weltverband IIHF mit seinem Präsidenten René Fasel durfte sich nach 2001 und 2010 zum dritten Mal von der Begeisterungsfähigkeit und Gastfreundschaft in Köln überzeugen. Zum traditionell während einer WM stattfindenden Jahreskongress des Weltverbands hatten sich in diesem Jahr so viele Delegiertinnen und Delegierte angemeldet wie selten zuvor. Nicht zuletzt begeisterten die beiden offiziellen WM-Maskottchen Asterix und Obelix Fans, Spieler und alle Beteiligte rund um die Spiele mit ihrer fröhlichen und liebenswerten Art.

Sportlich hatte die Weltmeisterschaft zahlreiche Höhepunkte zu bieten. 

In einem denkwürdigen Finale standen sich Kanada und Schweden, zwei echte Schwergewichte des Eishockey-Sports, gegenüber. Im vierten Versuch gelang es den Schweden erstmals, in einem Endspiel über die Kanadier zu triumphieren. Nachdem es nach 60 Minuten sowie einer 20-minütigen Verlängerung 1:1-unentschieden gestanden hatte, musste – erst zum zweiten Mal in der WM-Geschichte – das Penaltyschießen entscheiden. Schwedens Star-Torhüter Henrik Lundqvist entschärfte alle Versuche der Kanadier und so holten sich die Schweden erstmals seit 2013 wieder die Goldmedaille. Den dritten Platz hatte sich am Finaltag zuvor die starke russische Mannschaft gesichert, die im Spiel um Bronze Finnland mit 5:3 schlug und von den zahlreichen russischen Fans in der Kölner Arena gefeiert wurde.

Erhobenen Hauptes hatte sich zuvor die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft aus dem Heim-Turnier verabschiedet. Mit einem fantastischen 2:1-Erfolg im Auftaktspiel über den Mitfavoriten Team USA sorgte die Auswahl von Trainer Marco Sturm nicht nur für eine der großen Überraschungen des Turniers, sondern legte auch den Grundstein für das Erreichen des Viertelfinals. In einem dramatischen letzten Gruppenspiel gegen Lettland gelang im Penaltyschießen schließlich der entscheidende Sieg, der den Sprung unter die besten acht Teams der Welt perfekt machte. Den einzigen Treffer im Shootout erzielte der gebürtige Kölner Frederik Tiffels. Gegen Titelverteidiger Kanada schlug sich das DEB-Team im Viertelfinale wacker, musste sich dem großen Favoriten letztlich aber knapp mit 1:2 geschlagen geben. Die Fans in der LANXESS arena feierten trotzdem und verabschiedeten die deutsche Mannschaft mit Standing Ovations.

Trailer zur IIHF Weltmeisterschaft 2017 in Köln und Paris

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