19. bis 21. Mai 2018

Am Pfingstwochenende treffen die besten Tamburello-Teams der Nation in Köln aufeinander. Das Wort "Tamburello" kommt aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt so viel wie "kleine Trommel". Angelehnt ist der Name des Rückschlagspiels an das verwendete Sportgerät, das vom Aussehen her an ein Tamburin erinnert. Mit diesem wird der 88 Gramm schwere Gummiball zwischen zwei Mannschaften hin und her gespielt, wie beim Tennis. Tamburello ist ein sehr alter Sport. Bereits im antiken Rom wurde eine Version der Sportart gespielt.

In Italien entwickelte sich Tamburello schließlich stetig weiter. Die ersten italienischen Meisterschaften fanden im Jahr 1896 statt, im Jahr 1920 wurde das erste Regelwerk niedergeschrieben. Außerhalb Italiens, wo Tamburello hauptsächlich in den ländlichen Regionen Norditaliens gespielt wird, ist die Sportart jedoch nicht sehr verbreitet. Doch wie so oft, wenn es um außergewöhnlichen Sport geht, nimmt Köln mit der Deutschen Sporthochschule eine Vorreiterstellung ein. Und so war es mit Dirk Ertel auch ein ehemaliger Sportstudent, der Tamburello aus dem Urlaub mit nach Köln brachte, wo schon bald die erste AG an der Sporthochschule angeboten wurde.

Kein Wunder, dass im Jahr 2010 auch die allererste Deutsche Meisterschaft im Tamburello in Köln stattfand. Nun sind die nationalen Wettkämpfe wieder zurück in der Domstadt und das Publikum darf sich auf spannende Spiele, schnelle Ballwechsel und reichlich Action in den Räumlichkeiten der Gesamtschule Holweide freuen. Und auch die Kölner Profis sind heiß auf ihre Heimmeisterschaften: Nach 2015 wollen sie erneut nach dem Titel greifen und zu Hause bereits zum siebten Mal Meister werden.

Weitere Informationen zum Sport und zur Veranstaltung finden Sie auf der Seite des Verbandes.