Jedes Jahr ertrinken mehrere Menschen im Rhein, weil sie die Gefahren unterschätzen!

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Bei gefährlichen Strömungen wirkt der Sog so stark, dass er selbst geübte Schwimmerinnen und Schimmer bis auf den Grund zieht. Die Strömungen sind unberechenbar und meist nicht zu erkennen.

Wellen von großen Schiffen können arglos im Wasser stehende Menschen umwerfen und in die gefährliche Strömung treiben.

"Ebbe und Flut" innerhalb weniger Minuten: Stromaufwärts fahrende Schiffe saugen das Wasser vor ihnen an. In Ufernähe sinkt dann der Wasserpegel. Badende lassen sich durch die kurzfristige "Ebbe" dazu verleiten, weiter ins Wasser zu gehen. Sobald jedoch das Schiff vorbeigefahren ist, kommt die "Flut" mit unerwarteter Kraft und reißt selbst Erwachsene in die Hauptströmung.

Folgen von Rheinunfällen sind Knochenbrücke, Unterkühlung, Herz-Kreislauf-Störungen und im schlimmsten Fall Ertrinken.

Mit der Strömung schwimmen
Selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer ist das Ankämpfen gegen die Strömung aussichtslos. Schwimmen Sie mit der Strömung ans Ufer und machen Sie durch lautes Rufen auf sich aufmerksam. Das ist Ihre einzige Überlebenschance.

Verhalten im Notfall

Bleiben Sie am Ufer
Springen Sie nicht selbst in den Rhein. Schon oft mussten Menschen nach einem Rettungsversuch selbst aus dem Fluss gezogen werden. Leider haben einige von ihnen ihren Mut mit dem Leben bezahlt.

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  • Notruf 112 wählen

    Wo ist der Notfallort?
    Beachten Sie die Rheinstromkilometer-Tafeln. Nennen Sie Straße mit Hausnummer in der Nähe oder bekannte Örtlichkeiten, zum Beispiel Brücken, Häfen, markante Bauwerke.

    Was ist passiert?
    Warten Sie auf weitere Fragen und Anweisungen.
  • Rettungsring zuwerfen
    Wenn Sie in der Nähe einen Rettungsring sehen, versuchen Sie, diesen der Person im Rhein zuzuwerfen. Begeben Sie sich dabei oder beim Versuch, die Person zu retten, keinesfalls selbst in Gefahr.
  • Person im Blick behalten
    Bleiben Sie nach Möglichkeit in der Nähe der Person im Rhein und lassen Sie diese nicht aus den Augen. Viellicht kann sie sich festhalten oder sich sogar selbst aus dem Wasser retten. Rufen Sie nochmals den Notruf 112 und schildern Sie der Feherwehr Ihre Beobachtungen. Ist es nicht möglich der Person zu folgen, warten Sie an der Stelle auf das Eintreffen der Einsatzkräfte, wo Sie das erste Mal die Feuerwehr alarmiert haben. Ihre Angaben sind lebenswichtig und beschleunigen den Rettungseinsatz.
Alle Informationen finden Sie auch in diesem Flyer
PDF, 491 kb
Sie können in den zugelassenen Badeseen in Köln in einer natürlichen Umgebung baden 13 Schwimmbäder bieten ein breites Freizeitangebot in Köln Auch die DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft warnt vor "Baden im Rhein" Das Wasser- und Schifffahrtsamt Köln informiert über "Baden im Rhein"