Brücke zur Integration

© panthermedia.net/Nadja Blume

ZuBeFa bedeutet Zugehende Beratung von neu zugewanderten Familien und deren Kindern. Unser Projekt läuft vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018. Es richtet sich an besonders benachteiligte, neuzugewanderte Familien aus der Europäischen Union, die eine unterstützende Hilfestellung benötigen, mit Kindern bis zu 6 Jahren.

Dazu haben wir zu Beginn 2016 im Kooperationsverbund folgende Trägerinnen und Träger der freien Jugendhilfe zur Durchführung der Projekte in sieben Stadtbezirken ausgewählt:

  • Allerweltshaus e. V.    
  • Bürgerzentrum Vingst - Vingster Treff
  • Caritasverband für die Stadt Köln e. V.
  • Haus der Offenen Tür Porz e. V.
  • Latscho Drom e. V.
  • Zurück in die Zukunft e. V.

Durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungs- und Anlaufstellen werden die Menschen an bekannten Wohn- und Aufenthaltsorten sowie Treffpunkten im Sozialraum angesprochen. Durch den Einsatz muttersprachlicher Fachkräfte sollen Brücken zwischen den Familien und den bestehenden Angeboten geschaffen werden. Ziel ist hier die Informationsvermittlung und die Heranführung an soziale Regelangebote. Wir werden versuchen, die Menschen an verschiedene Beratungsstellen und Angebote heranzuführen, wie beispielsweise:

Für Eltern:

  • Ehe-, Lebens- und Familienberatung
  • Hilfen zur Erziehung
  • Familienbildungsstätten und Familienzentren
  • Migrationsberatungsstellen
  • Sprach- und Integrationskurse
  • Gesundheitsamt

Für Kinder:

  • Kindertagesstätten, Tagespflege oder sonstige Kinderbetreuung
  • Frühförderung, sozialpädiatrische Zentren
  • Förderangebote in Familienzentren
  • Freizeitangebote, Sportvereine 

Wir wollen durch das Projekt keine neuen Strukturen schaffen, sondern bestehende Hilfestrukturen ergänzen und in ihrer Wirkkraft verstärken. Unser Ziel ist, innerhalb von 3 Jahren mit mindestens 1.000 Kindern und 1.500 Eltern Kontakt aufzunehmen.

Förderung durch EHAP

Das Projekt ZuBeFa wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Der EHAP ist ein neuer europäischer Hilfsfond und grenzt sich klar von anderen Fördermöglichkeiten ab. Zu diesen gehören zum Beispiel Mittel des Europäischen Sozialfonds oder anderen EU-finanzierten Programmen. Der EHAP hat für Deutschland ein Fördervolumen von insgesamt 93 Millionen Euro. Es werden insgesamt 85 Projekte finanziert. Die Förderquote von 85 Prozent seitens der EU stockt der Bund um weitere 10 Prozent auf, so dass der Eigenmittelanteil der Projektträger bei 5 Prozent liegt.

Hauptziele von EHAP sind:  

  • Einen Beitrag zu leisten gegen Armut und Ausgrenzung
  • Die Förderung der sozialen Integration
  • Brücken zu bauen zur Integration in die Gesellschaft
  • Chancengleichheit zu schaffen für Familien mit Kindern insbesondere in den Bereichen Bildung, Erziehung und Gesundheit
  • Zugang zu schaffen zu Angeboten der Regelversorgung

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Bezirken

Stadtbezirk Chorweiler

Zurück in die Zukunft e. V.
Gabriele Strahl
Telefon: 0221 / 7390470

E-Mail an Zurück in die Zukunft e. V. Zurück in die Zukunft e. V.

Stadtbezirk Ehrenfeld

Allerweltshaus e. V.
Dörte Mälzer
Telefon: 0221 / 5103044

E-Mail an Allerweltshaus e. V. Allerweltshaus e. V.

Stadtbezirk Kalk

Bürgerzentrum Vingst - Vingster Treff
Beate Mages
Telefon: 0221 / 875485

E-Mail an Bürgerzentrum Vingst - Vingster Treff Bürgerzentrum Vingst - Vingster Treff

Stadtbezirk Mülheim

Latscho Drom e. V.
Marco Heinz

E-Mail an Latscho Drom e. V. Latscho Drom e. V.

Stadtbezirk Nippes

Zurück in die Zukunft e. V.
Gabriele Strahl
Telefon: 0221 / 7390470

E-Mail an Zurück in die Zukunft e. V. Zurück in die Zukunft e. V.

Stadtbezirk Porz

Haus der Offenen Tür Porz e. V.
Ralf Werheit
Telefon: 02203 / 1836464

E-Mail an Haus der Offenen Tür Porz e. V. Haus der Offenen Tür Porz e. V.

Stadtbezirk Rodenkirchen

Caritasverband für die Stadt Köln e. V.
Tim Westerholt 
Telefon: 0221 / 98577417

E-Mail an den Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Caritasverband für die Stadt Köln e. V. - Fachdienst für Integration und Mitgration

Fragen zum Projekt

Bei Fragen zum Projekt stehen wir Ihnen unter der Rufnummer 0221/ 221-24893 gerne zur Verfügung.

Projektkoordination im Amt für Kinder, Jugend und Familie

Bei Fragen zum Europäischen Hilfsfond wenden Sie sich bitte an die die EHAP-Projektstelle.

Karl Lichtenberg
Bahnwärterweg 94
50733 Köln
Telefon: 0176 / 9459491

E-Mail an die EHAP-Projektstelle

Förderinnen und Förderer des Projekts