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Wir beantworten Ihre Fragen

Als Eltern eines Kindes mit Behinderung oder mit einem besonderen Unterstützungsbedarf stellen sich Ihnen sicher zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Schulbesuch Ihres Kindes. 

Wir haben für Sie Antworten auf die häufigsten Fragen von Eltern zusammengestellt. Ebenso finden Sie hier die für Sie wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

 

Elternbroschüre "miteinanderlebenlernenlachen"
PDF, 431 kb

Das Schulamt berät Sie

Falls Sie vermuten, dass Ihr Kind einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf hat und Sie möchten, dass Ihr Kind an einer Schule mit Gemeinsamen Lernen angemeldet wird, sollten Sie dies bei der Anmeldung an der Grundschule mitteilen. Die Schule wird Sie dann beraten, ob möglicherweise eine Antragstellung erforderlich ist und welche Schule Gemeinsames Lernen anbietet. 

Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Kind sonderpädagogische Unterstützung im Bereich Sehen, Hören und Kommunikation, Geistige Entwicklung und motorische Entwicklung benötigt und eine Beschulung an einer Förderschule wünschen, können Sie Ihr Kind auch direkt an einer Förderschule mit diesem Förderschwerpunkt anmelden. 

Weitere Informationen zum sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf erhalten Sie beim Schulamt der Stadt Köln:

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Fachberatung Gemeinsames Lernen in der Grundschule
Schulamt für die Stadt Köln
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln

mittwochs von 10 bis 14 Uhr
Telefon 0221 / 221-29168 

Gerne können Sie auch eine E-Mail an die Fachberatung schreiben
Weitere Informationen zur sonderpädagogischen Unterstützung Förderschulen in Köln

Weitere Beratungsstellen

Es gibt Beratungsstellen in freier und städtischer Trägerschaft für Eltern. Sie bieten Informationen, psychologische Beratung und Therapie für Erwachsene, Jugendliche und Kinder an. Informationsgespräche und therapeutische Maßnahmen erfolgen auf freiwilliger Basis und sind kostenfrei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen unterliegen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der Schweigepflicht.

Übersicht städtischer und nicht-städtischer Beratungsstellen

Anmeldung an einer Grundschule

Kann ich mein Kind an jeder Grundschule in Köln anmelden?

Grundsätzlich haben Sie freie Schulwahl und können Ihr Kind an jeder Grundschule anmelden. Empfehlenswert ist jedoch, Ihr Kind an einer Schule anzumelden, die bereits Gemeinsames Lernen anbietet.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Schulplätzen im Gemeinsamen Lernen kann es sein, dass an der von Ihnen gewünschten Schule kein Platz angeboten werden kann. In diesem Fall erhalten Sie vom Schulamt für die Stadt Köln (Untere Schulaufsicht) einen Vorschlag für einen Platz an einer anderen allgemeinen Grundschule.

Schulen in Köln, die Gemeinsames Lernen anbieten, finden Sie in der Karte Informationen zur Einschulung Einschulungshilfe für Schulanfänger

Anmeldung an eine weiterführende Schule

Wie melde ich mein Kind in der allgemeinen weiterführenden Schule an?

Zu einer weiterführenden Schule gehören Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium. Grundsätzlich gilt: Sie haben die freie Schulwahl. Es empfiehlt sich jedoch, Ihr Kind an einer weiterführenden Schule anzumelden, die bereits Gemeinsames Lernen (GL) anbietet. 

Eine Übersicht aller Schulen in Köln, die Gemeinsames Lernen anbieten, fnden Sie in der Karte
Informationen zur Anmeldung an eine weiterführende Schule

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Plätzen an Schulen mit Gemeinsamen Lernen kann es sein, dass an der von Ihnen gewünschten Schule kein Platz angeboten werden kann. In diesem Fall erhalten Sie von der Schulaufsicht einen Vorschlag für einen Platz an einer anderen allgemeinen weiterführenden Schule.

Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind in der vorgegebenen Anmeldezeit auf jeden Fall an einer weiterführenden Schule anmelden. Zur Anmeldung bringen Sie bitte die notwendigen Unterlagen mit:

  • Anmeldeschein
  • Kopie des Halbjahreszeugnisses
  • Kopie der Anlage D - diese erhalten Sie mit den Antragsunterlagen zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
  • Soweit vorhanden: Bescheid des Schulamtes über den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schulamtes beraten Sie zu diesen Fragen und Themen:

  • Sonderpädagogische Unterstützung Ihres Kindes
  • Welche Schule am besten geeignet ist (Förderschule oder allgemeine Schule mit Gemeinsamem Lernen)
  • Zum notwendigen Gutachten - Grundlage hierfür ist die Ausbildungsordnung für sonderpädagogische Förderung
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Schulamt für die Stadt Köln
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln
Zimmer 9 I 46

Sie erreichen uns täglich von 10 bis 12 Uhr
Frau Steuer, Telefon 0221 / 221- 21235
Herr Blatzheim, Telefon 0221 / 221-29260

E-Mail an Frau Steuer
E-Mail an Herrn Blatzheim

Fragen zur Beförderung

beantwortet Ihnen gerne 

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Amt für Schulentwicklung
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50676 Köln

Servicetelefon:

02221 / 221-28395

Weitere Informationen

Schülerspezialverkehr Fahrkosten für Schülerinnen und Schüler Die ersten Schultage - sicher hin und zurück

Barrierefreie Schulgebäude?

Sind die Schulgebäude der Schulen, die Gemeinsames Lernen anbieten, barrierefrei?

Bestehende Gebäude
Die Schulen prüfen gemeinsam mit dem Amt für Schulentwicklung, ob das Schulgebäude und die Räume barrierefrei zugänglich sind oder ob das Gebäude und die Raumnutzung so verändert werden können, damit Gemeinsames Lernen möglich wird. Dazu können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden, wie zum Beispiel die Mehrfachnutzung von Räumen, Raum-in-Raum-Systeme oder Verlagerungen. 

Neu errichtete Gebäude
Schulgebäude, die neu gebaut werden, werden nach der aktuell gültigen Schulbauleitlinie 2009 errichtet, die bereits Gemeinsamens Lernen berücksichtigt.

Das heißt, bei Instandsetzungen und Neubauten wird die Barrierefreiheit bereits umgesetzt.

Wir werden in jedem Stadtbezirk Schulen als "Schwerpunktschulen", auch GL-Plus-Schule genannt, einrichten, die für Kinder mit Lern-und Entwicklungsstörungen (Förderschwerpunkte Lernen, Emotionale und Soziale Entwicklung und Sprache) und insbesondere auch für Kinder und Jugendliche mit den Förderschwerpunkten Körperliche und Motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen, Geistige Entwicklung geeignet sind.

 

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Amt für Schulentwicklung
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50676 Köln

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Klein
Telefon 0221 / 221-29233

E-Mail an Frau Klein

Ausstattung der Räume

Werden die Räume der Schule für mein Kind behindertengerecht und förderungsgerecht eingerichtet?

Es ist wichtig, dass Sie der Schule bei der Anmeldung Ihres Kindes den besonderen Ausstattungsbedarf konkret mitteilen. Dazu füllen Sie bitte die "Anlage D" aus, wenn Sie für Ihr Kind einen Antrag auf förmliche Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs stellen. In der Anlage D werden die Angaben für eine besondere räumliche Ausstattung sowie erforderliche Hilfsmittel erfasst. Wenn der Ausstattungsbedarf nicht von einem vorrangigen Leistungsträger, zum Beispiel der gesetzlichen Krankenversicherung, zur Verfügung gestellt wird, leitet die Schule die Unterlagen an uns weiter. Wir können dann für die notwendige Ausstattung der Räume sorgen. Grundsätzlich wird die Ausstattung der Räume durch uns finanziert. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bietet hierbei in Einzelfällen Unterstützung durch die Gewährung einer Inklusionspauschale an. 

 

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Amt für Schulentwicklung
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50676 Köln

Ihr Ansprechpartner
Herr Böttner
Telefon 0221 / 221-39003

E-Mail an Herrn Böttner

Ganztagsangebote

Welche Ganztagsangebote bestehen für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf?

Bei Fragen zur Teilnahme an einem Ganztagsangebot wenden Sie sich bitte an die Schulleitung oder den jeweiligen Ganztagsträger.

Übersicht der offenen Ganztagsschulen des Primarbereichs Informationen zur Entwicklung der Ganztagsangebote in Nordrhein-Westfalen, insbesondere zur Qualitätsentwicklungen und Fortbildungen im Ganztag

Welche besondere Förderung erhält mein Kind im Unterricht?

Lern- und Entwicklungsstörungen - Förderschwerpunkte: Lernen, Emotionale und Soziale Entwicklung und Sprache

Für die Ausstattung der allgemeinen Schulen mit Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen ist das Land Nordrhein-Westfalen zuständig. Die Zuweisung an die allgemeinen Schulen, die Gemeinsames Lernen anbieten, erfolgt durch die Schulaufsicht (Schulamt und Bezirksregierung).

Mit dem Schuljahr 2014/2015 werden erstmalig regionale Stellenbudgets für die sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen (Förderschwerpunkte Lernen, Emotionale und Soziale Entwicklung, Sprache) gebildet. Dies bedeutet, dass eine Pro-Kopf-berechnete Zuweisung von Förderstunden pro Kind mit Lern- und Entwicklungsstörungen ab dem Schuljahr 2014/2015 nicht mehr besteht.

Dafür erhält jedoch jede Schule in Köln, die Gemeinsames Lernen anbietet, pauschal einen Anteil an Lehrerstellen für Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen für die Förderschwerpunkte Lernen, Emotionale und Soziale Entwicklung und Sprache. Die sonderpädagogische Förderung der Kinder mit diesen drei Förderschwerpunkten wird so sichergestellt.

Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung, Hören und Kommunikation, Körperliche und motorische Entwicklung, Sehen

Für Kinder und Jugendliche mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Hören und Kommunikation, Körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen erfolgt weiterhin eine individuelle Zuordnung von Stundenanteilen der sonderpädagogischen Förderung.

Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
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Fragen zur Förderung Ihres Kindes beantworten die Lehrerinnen und Lehrer der Schule, in der Ihr Kind angemeldet ist oder die Beratung des Schulamtes:

Schulamt für die Stadt Köln
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln
Zimmer 9 I 46

Sie erreichen uns täglich von 10 bis 12 Uhr
Frau Steuer, Telefon 0221 / 221-21235
Herr Blatzheim, Telefon 0221 / 221-29260

E-Mail an Frau Steuer
E-Mail an Herrn Blatzheim Informationen auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Steht ein Schulsozialarbeiter an der Schule zur Verfügung?

Derzeit hält die Stadt Köln für zehn Schulformen 129,5 Stellen Schulsozialarbeit an 134 Schulen vor. Davon sind 87 Stellen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2014 eingerichtet worden. Es wird angestrebt, dass die Befristung dieser Stellen wegfällt. Aufgrund der weiterhin sehr angespannten städtischen Haushaltslage kann derzeit kein weiterer Ausbau der kommunal finanzierten Schulsozialarbeit erfolgen.

Jede Kölner Schule hat nach Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23. Januar und 25. August 2008 die Möglichkeit, durch die Kapitalisierung einer Lehrstelle Mittel für eine Schulsozialarbeiterin oder einen Schulsozialarbeiter durch Beschluss der Schulkonferenz einzurichten. Das Land NRW finanziert aktuell mehr als 40 Stellen in Köln, vorwiegend an Haupt- und Gesamtschulen sowie an Berufskollegs in Köln.  

Bekommt mein Kind eine Schulbegleitung (Integrationshelferin oder -helfer)?

Eine Schulbegleitung - Integrationshelferin oder Integrationshelfer - kann in Frage kommen, wenn die Schule einen besonderen behinderungsbedingten Bedarf Ihres Kindes nicht decken kann. Es ist sinnvoll, die mögliche Beantragung bereits im Vorfeld mit der Schule zu besprechen. Eine Schulbegleitung wird nach Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen (Sozialgesetzbuch VII oder Sozialgesetzbuch XII) bewilligt. Den Antrag stellen die sorgeberechtigten Eltern.

Kinder mit seelischer Behinderung

Für Kinder mit entsprechend diagnostizierter (drohender) seelischer Behinderung stellen Sie bitten den Antrag beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Amtes für Kinder, Jugend und Familie gestellt. 

Schulbegleitung für Kinder mit seelischer Behinderung durch Integrationshelferin oder -helfer

Kinder mit geistiger, körperlicher oder Mehrfachbehinderung

Für körperlich, geistig und mehrfachbehinderte Kinder stellen Sie den Antrag bitte beim Amt für Soziales und Senioren. Die Zuständigkeit der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Amt für Soziales und Senioren richtet sich nach dem Familiennamen des Kindes:

  • Buchstabe A, B, C, H, I, P, Q
    Frau Hartz
    Telefon 0221 / 221-27453
  • Buchstabe D, E, F, G, J, U, V, W
    Frau Ruske
    Telefon 0221 / 221-27579 
  • Buchstabe K, L, M, R
    Herr Klotz
    Telefon 0221 / 221-27452
  • Buchstabe N, O, S, Sch, St, T, X, Y, Z
    Frau Novikova 
    Telefon 0221 / 221-21077

 

E-Mail an das Amt für Soziales und Senioren
Schulbegleitung für Kinder mit geistiger, körperlicher oder Mehrfachbehinderung durch Integrationshelferin oder -helfer

Gibt es psychologische Beratung an der Schule?

Beratung und Unterstützung durch den Schulpsychologischen Dienst

Wir - ein Team aus erfahrenen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen - beraten Eltern, Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte bei allen psychologischen Fragen und Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit der Schule auftreten können. Jede Schule in Köln hat eine Schulpsychologin oder einen Schulpsychologen als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht, Kölner Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihren Schulbesuch erfolgreich zu gestalten. In der Zusammenarbeit mit Eltern und der Schule sollen die Leistungsmöglichkeiten, die Persönlichkeitsentwicklung sowie die soziale Integration gefördert werden. Sofern Eltern dies wünschen, ist eine enge Zusammenarbeit mit der Familienberatung möglich.

Wir bieten Hilfe, indem wir Beratungsgespräche mit Eltern und Schülerinnen und Schülern führen und mit allen Beteiligten nach individuellen Lösungen suchen.

Wir unterstützen, indem wir

  • Eltern mit Fragen zur inklusiven Beschulung beraten
  • Fragen insgesamt zur Einschulung beantworten
  • Bei Lernschwierigkeiten sowie sozialen und emotionalen Auffälligkeiten von Schülerinnen und Schülern beraten
  • Eine Förderdiagnostik durchführen und Entwicklungsperspektiven aufzeigen
  • Bei der Wahl der Schulform und in Schullaufbahnfragen beraten
  • Eltern sowie Schülerinnen und Schüler beraten, wenn der Schulbesuch unregelmäßig erfolgt
  • Helfen, Lern -und Arbeitstechniken zu verbessern
  • Die emotionale Stabilität der Schülerinnen und Schülern stärken
  • Die soziale Kompetenz erweitern und Möglichkeiten aufzeigen, positive Verhaltensweisen zu entwickeln
  • Bei Konflikten in Schule sowie Spannungen zwischen Familie und Schule beraten

 

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Unsere Leistungen sind für Kölner Familien und Schulen kostenfrei, unsere Beratung erfolgt neutral und unabhängig.

Die Beratungsinhalte unterliegen der Schweigepflicht. Eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten wird angestrebt.

Kontakt
Schulpsychologischer Dienst
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln    

Telefon 0221 / 221-29001 oder 221-29002

E-Mail Schulpsychologischer Dienst
Schulpsychologischer Dienst

Welche ärztliche Betreuung gibt es an der Schule?

Jede Schule in Köln hat eine Schulärztin oder einen Schularzt als Ansprechpartnerin beziehungsweise Ansprechpartner. Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Gesundheitsamtes bietet diese ärztlichen Untersuchungs- und Beratungsangebote an:

  • Schuleingangsuntersuchung und -beratung
  • Beratung und Untersuchungen in weiterführenden Schulen
  • Beratung zu Kindern mit Behinderungen oder Entwicklungsauffälligkeiten
  • Erstellen von schulärztlichen Gutachten, zum Beispiel
    zur Feststellung der Schulfähigkeit (bei Schulverweigerung beziehungsweise Eigen- oder Fremdgefährdung),
    des sonderpädagogischen Förderbedarfes oder
    der Bewältigung des Schulweges
  • Kinder- und Jugendpsychiatrische Beratung

 

Übersicht der Schulärztinnen und Schulärzte
Beratung des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes

Ist Ihr Kind chronisch erkrankt?

Informationen zum Thema "Chronische Erkrankungen in der Schule" erhalten Sie beim Netzwerk "Schule und Krankheit".

Schule und Krankheit

Bildungspaket

Das Bildungspaket fördert und unterstützt Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen.

Bildungspaket

Sind Sie neu eingereist?

Neu eingereiste Kinder und Jugendliche und deren Eltern informiert das Kommunale Integrationszentrum zum Schul- und Bildungssystem. 

Diversity/Fachstelle Kommunales Integrationszentrum

Weitere Informationen

Informationen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen

Welche Maßnahmen das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bereits eingeleitet hat und welche weiteren Schritte geplant sind, finden Sie hier

Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen

Inklunet

Inklunet ist ein überregionales Informationsportal zum Thema inklusive Bildung. Das Projekt wird vom Lehrstuhl "Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung" der Universität Köln betrieben.

Inklunet

Landschaftsverband Rheinland

Inklusion ist ein handlungsleitendes, strategisches Querschnittsziel für den gesamten LVR. So sagt es die am 14. Dezember 2011 verabschiedete Resolution der Landschaftsversammlung Rheinland. Darin bekräftigt die politische Vertretung des LVR die Ausrichtung der Arbeit in den einzelnen Aufgabenfeldern an den Zielen der UN-Konvention.

Landschaftsverband Rheinland

Rechtliche Grundlagen

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung der Vereinten Nationen (UN-Behindertenrechtskonvention)

Im Dezember 2006 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verabschiedet. Ziel der Konvention ist es, Menschen mit Behinderung die Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen. Dieses Menschenrecht in den Alltag umzusetzen ist nun die Aufgabe aller Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen.

UN-Menschenrechtskonvention

NRW: Aktionsplan "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv"

Das Landeskabinett Nordrhein-Westfalen hat im Juli 2012 den Aktionsplan "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" verabschiedet. Ressortübergreifend soll mit mehr als 100 Maßnahmen die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen vorangetrieben werden. 

NRW Aktionsplan

9. Schulrechtsänderungsgesetz

Am 16. Oktober 2013 wurde im Landtag NRW das erste Gesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Schulen beschlossen.

9. Schulrechtsänderungsgesetz Vergleichende Darstellung der alten und neuen Gesetzestexte sowie Begründungen

Köln: Inklusionsplan für Kölner Schulen

Der Rat der Stadt Köln hat die Stadtverwaltung 2010 beauftragt, einen Inklusionsplan für Kölner Schulen zu entwickeln. Hintergrund hierzu ist der Auftrag, die Konventionen der Vereinten Nationen zu den Rechten von Menschen mit Behinderung in Köln umzusetzen. Demnach beinhaltet das Recht auf Teilnahme als Menschenrecht auch, dass alle Kinder in einer wohnortnahen Regelschule die für sie notwendige Förderung bekommen können. Der Inklusionsplan für die Kölner Schulen wurde auf einer breiten gesellschaftlichen Basis entwickelt.

Inklusionsplan für Kölner Schulen