Vielfalt gewinnt
Kölner Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet
Oberbürgermeister Fritz Schramma hat elf Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die die Vielfalt innerhalb ihrer Belegschaft nutzen und fördern.
Feierstunde für prämierte Unternehmen am 30. März 2009
Vielfalt ist der Motor für wirtschaftlichen Erfolg,
stellte Dr. Petra Köppel heraus. Die Diversity Expertin zeigte in der Piazzetta des Historischen Rathauses Möglichkeiten und Perspektiven auf, die durch den Einsatz von Vielfalt-Strategien entstehen.
Nach einer Diskussionsrunde zum Thema "Vielfalt - ein unterschätztes Thema für Unternehmen?" mit Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans und Fachleuten aus dem Bereich Diversity stellten die Laudatorinnen und Laudatoren die zehn Preisträger sowie den Träger der Sonderauszeichnung ausführlich vor. Vertreterinnen und Vertreter der prämierten Unternehmen und Organisationen nahmen die Urkunden von Oberbürgermeister Schramma in Empfang und trugen sich ins Gästebuch der Stadt Köln ein.
Die Preisträger 2009
Der Wettbewerb 2009

Im Frühjahr 2009 fand zum ersten Mal der Wettbewerb "Vielfalt gewinnt" der Stadt Köln und des Kommunalen Bündnisses für Arbeit statt. Kölner Unternehmen und Organisationen, die die Vielfalt ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen, fördern und gezielt nutzen, konnten sich beteiligen.
Die Auswertung und Auszeichnung erfolgte in den Kategorien Kleinunternehmen (bis 50 Beschäftigte), mittlere Unternehmen (50 bis 250 Beschäftigte), Großunternehmen (250 Beschäftigte und mehr) sowie öffentliche Einrichtungen.
Das Kölner Forschungs- und Beratungsinstitut YouGovPsychonomics AG bewertete durch Betriebsbegehungen und Interviews bei den Unternehmen und Organisationen, wie diese die Vielfalt ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und ihnen faire Bedingungen bieten. Im Ergebnis sprach das Institut der Jury für die Preisvergabe entsprechende Empfehlungen aus.
Mitglieder der Jury waren Vertreterinnen und Vertreter des Rates der Stadt Köln, der Industrie- und Handelskammer zu Köln, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, von Kölner Unternehmen sowie die Antidiskriminierungsbeauftragte der Stadt Köln.
