Win-Win für Köln
Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beschloss der Rat der Stadt Köln Ende 2008 als zusätzliches Instrument der Stadtverschönerung das Projekt "Win-Win für Köln - ein kombiniertes Programm der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik zur Wertverbesserung städtischer Gebäude".
Ein wesentlicher Unterschied zu dem seit 1983 etablierten Programm der Stadtverschönerung besteht darin, dass sich "Win-Win für Köln" neben arbeitslosen Jugendlichen auch an Langzeitarbeitlose richtet und diesen eine fachliche und soziale Qualifizierung ermöglicht. Im Fokus stehen städtische Gebäude, die nicht im generellen Sanierungskonzept der Stadt enthalten sind.
Neben den fünf Stadtverschönerungsträgern EVA-gGmbH, IB Arbeitsprojekt, Jugendhilfe Köln, Zug um Zug und Ökobau ist die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (KGAB) mit der Umsetzung betraut. Alle Beteiligten übernehmen die konkrete Qualifizierung und Beschäftigung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der einzelnen Teilprojekte. Als Kooperationspartner sind zudem die Agentur für Arbeit sowie die Arbeitsgemeinschaft Köln (ARGE) eingebunden.
Win-Win für Köln - Die Projekte im Einzelnen

Der Thurner Hof, ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, wird saniert und umgebaut.

Die Instandsetzung des "Jagdhauses", zuletzt nur noch Lager, schafft Büro- und Aufenthaltsräume für das Tierheim Dellbrück.

Dank der Restaurierung können die Räume auf allen Ebenen wieder genutzt werden.

Die Kinder- und Jugendeinrichtung "Bauspielplatz Friedenspark" profitiert von den Sanierungsarbeiten am Fort I.

Entkernung und Umbau sorgen für neue Räume im Personalgebäude.

Eine neue Rastmöglichkeit steigert die Aufenthaltsqualität im Tierpark.
Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger
Träger der Maßnahmen im Rahmen des Programms "Win-Win für Köln" sind:

