Weather Report. Zeichnungen und Drucke

22. Januar 2010 bis 11. April 2010
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Erster Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr


Mary Heilmann, Islands (1999) (© Mary Heilmann)Islands (1999)

Arbeiten auf Papier von Mary Heilmann sind Gegenstand einer Ausstellung, die das Museum Ludwig zeigt. Damit stellt es die in Europa noch wenig bekannte US-amerikanische Malerin (geboren 1940) dem deutschen Publikum vor.

Die Kabinett-Ausstellung mit dem Titel "Mary Heilmann - Weather Report. Zeichnungen und Drucke" präsentiert 18 Blätter.

Die farbstarken Aquarelle und Radierungen, die die Künstlerin meist aus geometrischen Formen komponiert, gehen in Ihrer Bedeutung über reine Vorstudien hinaus. Sie können Gemälde zwar vorbereiten, aber sie auch fortspinnen. Mit der Heilmann eigenen Leichtigkeit und Hintergründigkeit verwandeln sie Gesehenes, Gehörtes, Gedachtes, selbstbezüglich und selbstkritisch, dekonstruierend und ironisch. Besonders beeindruckt dabei eine Serie von neuesten Arbeiten, die Grafiken und Fotos kombinieren und so das Konkrete abstrakt, das Abstrakte konkret werden lassen.

Heilmann gehört zu den Künstlerinnen und Künstlern, die die Abstraktion neu definiert haben. Der Verzicht aufs Gegenständliche bedingt zuerst, sich von der gesehenen Welt und dem Leben zu entfernen. Aber etwas, das sich entfernt, muss irgendwo seinen Ausgangspunkt haben. Farben, Formen, Gestalten gibt es in der wirklichen Welt, warum das verleugnen? Warum Assoziationen unterdrücken, die ein Rot, ein Rosa, eine Welle oder ein Kubus haben? Heilmann geht hier weiter als andere: Abstraktes und Konkretes, Form und Leben sind bei ihr nicht mehr zu trennen, und ihre Farben haben nicht umsonst etwas leuchtend Kalifornisches, denn sie ist in dem sonnigen US-Bundesstaat aufgewachsen.

Nach einem Studium der Dichtung und Keramik, mitten in der bewegten Ostküstenszene mit ihren poetischen Manifesten und politischen Demonstrationen, ging sie Ende der 1960er Jahre, ganz gegen den Trend der Zeit, zur Malerei über. Ihre Gemälde sind von Pop und Jazz inspiriert, sie verdichten Erlebtes. Immer klar komponiert, lassen sie sich nie von der Komposition unterjochen.

Zur Ausstellung erscheint die neunte Ausgabe der Reihe "Grafische Sammlung / Museum Ludwig".


Veranstaltungsort

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz 1
50667 Köln - Altstadt/Nord
Stadtplan 
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Zeichenerklärung 
Telefon:
0221 / 221-26165
Fax:
0221 / 221-24114


Anfahrt
Stadtbahn-Linien 5, 16, 18 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
Bus-Linie 132 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
S-Bahn-Linien S 6, S 11, S 12, S 13 sowie Deutsche Bahn (Haltestelle Köln Hauptbahnhof)
Fahrplan
Kölner Verkehrs-Betriebe 

Infos

Preis
Erwachsene: 9 Euro, ermäßigt: 6 Euro
Familien: 18 Euro
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahren
Gruppen (ab 20 Personen): 6,50 Euro pro Person


Funktionen

Tipps und Hilfe

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Call-Center

0221 / 221 - 0 Call-Center der Stadt Köln
Mo bis Fr, 7 bis 19 Uhr