Der Gürzenich
GürzenichDie "Gute Stube" Kölns ist ein beliebter und traditionsreicher Veranstaltungsort und blickt auf eine mehr als 550-jährige Geschichte zurück:
1441 bis 1447 wurde der Gürzenich als städtisches Festhaus errichtet.
Im Festsaal im Obergeschoss wurden Kölner Ehrengäste empfangen, Feste von Kaisern, Fürsten, Bürgerinnen und Bürgern gefeiert, aber auch Krönungsfeiern, Gerichtstage und ein Reichstag abgehalten.
Im 17. Jahrhundert fungiert er ausschließlich als Kaufhaus. Um 1820 wurde die mittelalterliche Festhaustradition wiederbelebt und das Gebäude bekam bald darauf den Stellenwert als wichtigste Kölner Veranstaltungsadresse.
Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es 1955 wieder hergestellt.
1996 bis 98 wurde er zum stilvollen Kongress- und Festzentrum mit modernster technischer Ausstattung umgestaltet. Der Name leitet sich vom ehemaligen Grundeigentümer ab.
Überregional bekannt wurde auch das "Gürzenich-Orchester". Zu den populärsten Festivitäten gehörten damals wie heute die Karnevalsveranstaltungen.
