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Samstag, 7. August 2010

Handballerinnen des SC Janus holen souverän Gold

Die Konkurrenz war zwar nicht allzu groß, doch die Art und Weise wie sich die Frauen des SC Janus Köln die Goldmedaille des Handball-Turniers der Gay Games holten, verdient Respekt und Anerkennung.

Ungeschlagen und Torverhältnis von +36

Nur vier Frauen-Teams hatten sich zum Handball-Turnier der Kölner Gay Gamess angemeldet. Drei davon waren ungefähr gleich stark, eines ragte heraus und gewann am Ende höchst souverän. Und dies war die Mannschaft der SC Janus Köln.

Das knappste Spiel des Wettbewerbs, der aufgrund der geringen Teilnehmerzahl im Modus "Jeder gegen Jeden" ausgetragen wurde, gewannen die SC-Frauen mit zehn Toren Unterschied - 19:9 in der Auftaktpartie gegen die Berlinerinnen, die später den deutschen Doppelerfolg mit einem 15:15 im finalen und entscheidenden Spiel gegen Decalage 2 perfekt machten.

Aarhus DDL gewinnt spannendes Männer-Finale

Nachdem schon die beiden rein skandinavischen Semi-Finals Raballder Oslo 1 gegen Raballder Oslo 2 (28:14) und Pan Copenhagen 1 gegen Aarhus DDL (8:11) packenden Handball gebracht hatten, bekam das Publikum in der Halle 22 bis 24 der Deutschen Sporthochschule Köln im Endspiel am Freitagabend eine überaus unterhaltsame, hochklassige und bis zur letzten Sekunde spannende Partie geboten.

Im "Nachbarschaftsduell" Dänemark gegen Norwegen behielten am Ende Aarhus DDL hauchdünn mit 13:12 die Oberhand, nachdem Raballder Oslo 1 das Spiel nach 4:8-Halbzeit-Rückstand mit einer starken zweiten Hälfte noch einmal spannend gemacht hatte.

Janus-Männer verpassen Halbfinale

Die Männer des SC Janus hatten sich nach ihrer deutlichen 7:30-Niederlage gegen den späteren Silbermedaillengewinner Raballder Oslo 1 zwar mit einem 10:3 im zweiten Gruppenspiel gegen die Stockholm Snipers zurück ins Turnier gekämpft, verpassten aber durch ein 9:20 in der entscheidenden Begegnung gegen Pan Copenhagen 1 den Einzug ins Halbfinale. Nach einer 19:27-Niederlage gegen den ungarischen Vertreter Hercules Budapest im Spiel um Platz fünf wurden sie am Ende Sechster des Achterfelds.