WILLKOMMEN IN KÖLN


2000 Jahre Geschichte - Die Entwicklung zur Weltstadt

In der ersten Jahrhunderthälfte vor Christi Geburt entstand am linken Rheinufer ein Lager römischer Legionäre, welches bald zu einer festen Siedlung wurde. Feste Quartiere, Vorratshäuser, Postentürme, Palisaden und Lagertore wurden errichtet. Der Ort hatte sich als strategisch wichtig erwiesen, denn hier kreuzten sich Völkerstrassen und Handelswege. An der Alteburg wurde ein Hafen für die Kriegsflotte erbaut, um den Bereich des Niederrhein zu kontrollieren. Der Stützpunkt war hervorragend gewählt und die Römer blieben fast 500 Jahre die Macht am Rhein.

Diese römische "Colonia" wurde 50 nach Christus in den Stand einer Stadt erhoben und entwickelte sich zu einer der wichtigsten Handels- und Produktionszentren des Imperiums nördlich der Alpen. Im Mittelalter, etwa vom 12. bis zum 15. Jahrhundert, erlebte die Stadt eine Blütezeit, in der sie sich zur bevölkerungsreichsten und zu einer der wohlhabensten Städte im deutschen Sprachraum mauserte.

Im Jahre 1288 erreichten die Bürger Kölns einen militärischen Sieg über den Erzbischof und den Stadtherrn und hielten von nun an die politische und wirtschaftliche Macht der Stadt in ihren Händen. 1388 gründete die Bürgerschaft die erste städtische Universität und im Jahre 1475 wurde Kölns Status als Freie Reichsstadt per Gesetz bestätigt. Schon bald entpuppte sich Köln zu einem wichtigen Handelsvorort der Hanse und zu einem Messezentrum.

Im Spätmittelalter folgte dann für Köln allerdings ein wirtschaftlicher Niedergang, der durch die Einführung neuer Wirtschaftsformen und Handelswege, sowie das schrittweise Aufkommen der Nationalstaaten in Europa bedingt wurde und bis ins 19. Jahrhundert anhalten sollte. Auch politisch verlor die Stadt ihre Macht und wurde 1794 von den französischen Revolutionstruppen besetzt und 1815 in das Königreich Preußen eingegliedert.

Durch die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert änderte sich diese Situation wieder, und Köln erlebte einen neuen und immensen Aufschwung. Da die Stadt im Zweiten Weltkrieg großflächig zerstört wurde, gingen zahlreiche ältere Bauten verloren.

Die Überreste der Römischen Siedlung, Kölns einzigartige Kirchen und zahlreiche Bürgerbauten wie zum Beispiel das Rathaus, der Gürzenich oder das Overstolzenhaus künden allerdings noch heute vom Reichtum und von der Frömmigkeit des "Hilligen Köln".

Köln heute ist eine Kunst- und Messestadt von Weltrang, ein wichtiges Verkehrs- und Wirtschaftszentrum Westeuropas, und eine vitale und liebenswürdige Stadt in der die Menschen - nicht nur im berühmten Karneval - gerne leben und lachen!