Symposium "Abbau von Lichtsignalanlagen"

Ampeln sind sicherer als Zebrastreifen, ist die Ansicht einiger Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Daher stößt das Vorhaben, eine Ampelanlage abzubauen, oftmals auf Ablehnung. Vor allem Eltern von Schulkindern reagieren ängstlich auf einen solchen Beschluss. Aber entspricht diese Auffassung tatsächlich der Realität?

Experten haben die Fragen nach Verkehrssicherheit, stadtplanerischen Möglichkeiten und Alternativen in dem Symposium erörtert.

Wann werden Ampeln abgebaut?

Wir bauen Ampeln ab, wenn der Grund für ihre Errichtung nicht mehr vorhanden ist oder die Verkehrssicherheit durch andere bauliche oder verkehrstechnische Maßnahmen gewährleistet werden kann.

Das Projekt "Abbau von Ampeln - Alternative Betriebsformen" setzen wir bereits seit einigen Jahren um. Anhand einer Prioritätenliste untersuchen wir in allen neun Stadtbezirken, ob eine Ampelanlage durch eine Alternative ersetzt werden kann. Die Liste schreiben wir regelmäßig fort. Sie dokumentiert den aktuellen Stand, berücksichtigt die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger, spontane betriebliche Notwenigkeiten und politische Beschlüsse.

Wenn eine Ampel defekt ist wägen wir ab, ob sich eine Reparatur noch lohnt. Vor einer teuren Erneuerung prüfen wir, ob die gleiche Sicherheit des Verkehrs kostengünstiger mit einer Alternative erreicht werden kann.

Ziele der Umgestaltung sind:

  • den Verkehrsablauf verflüssigen
  • durch Eigenverantwortung die Akzeptanz bei den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu erhöhen
  • das Stadtbild zu verbessern
  • bei gleicher Sicherheit die Kosten der Verkehrsregelung zu senken

Oberste Priorität hat natürlich stets die Verkehrssicherheit.

Das Symposium

Erfahrungsgemäß wird das Vorhaben Ampeln abzubauen, von weiten Teilen der Bevölkerung sehr begrüßt. Bei der Umsetzung konkreter Vorhaben müssen wir uns jedoch oftmals mit erheblichem Widerstand auseinandersetzen. Hauptsächlich werden dabei Nachteile bei der Verkehrssicherheit befürchtet.

Das Symposium bot die Gelegenheit sich durch neutrale Verkehrsexperten über die Sicherheitsaspekte beim Ersatz von Ampeln zu informieren.

Eingeladen waren neben den Schulleitungen aller Kölner Grundschulen und deren Elternpflegschaften die Mitglieder des Rates, des Verkehrsausschusses und der neun Bezirksvertretungen. Außerdem haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung aus den zuständigen Fachbereichen an dem Symposium teilgenommen.

Downloadservice

Den Programmablauf, die Beiträge der einzelnen Referenten und eine Zusammenstellung der häufig gestellten Fragen können Sie sich als PDF-Datei herunterladen.

Programm Symposium [PDF, 20 KB]
Abbau von Lichtsignalanlagen in Köln [PDF, 6639 KB]
Nahmobilität im Lebensraum Stadt [PDF, 493 KB]
Sicherer Überweg für Fußgänger [PDF, 2347 KB]
Kreisverkehr statt Ampeln - Erfahrungen aus der Praxis [PDF, 28786 KB]
Verkehrssicherheit - Zahlen und Fakten [PDF, 1266 KB]
Abbau von Lichtsignalanlagen in Köln [PDF, 6639 KB]

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema haben, können Sie uns montags bis freitags unter der Telefonnummer 0221 / 221-27086 gerne anrufen.


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