Ordnungspartnerschaft "Radfahren in Köln"
Erfreulicherweise nutzen immer mehr Kölnerinnen und Kölner das Fahrrad als Verkehrsmittel. Leider missachten viele Radfahrerinnen und Radfahrer jedoch die Verkehrsregeln. Dabei wissen sie oft nicht, welche Gefahr ihnen droht, wenn sie sich bewusst oder unbewusst falsch verhalten.
Die Unfallzahlen sprechen dabei eine deutliche Sprache: Obwohl die Zahl der an Verkehrsunfällen beteiligten Radfahrerinnen und Radfahrer leicht gesunken ist, ist die Gesamtzahl der verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrer seit Jahren unverändert hoch.
Erfreulicherweise haben die neuen Regelungen der Straßenverkehrsordnung zum Radverkehr, zum Beispiel die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrerinnen und Radfahrer, nicht zu einem Anstieg des Unfallgeschehens in diesen Bereichen geführt.
In Kooperation mit der Kölner Polizei und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) veranstaltet die Stadt Köln daher regelmäßig Verkehrssicherheits-Aktionen vor Ort. Dabei wird an viel befahrenen Radrouten das direkte Gespräch mit der Radfahrerin und dem Radfahrer gesucht.
Die Unfallzahlen im Überblick
Allein im Jahr 2001 waren bei den in der Polizeistatistik erfassten 37.662 Verkehrsunfällen 1.454 Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligt, wobei gut zwei Drittel der Radfahrerinnen und Radfahrer Hauptunfallverursacher waren. Bei allen Unfällen mit Beteiligung von Radfahrerinnen und Radfahrern wurden insgesamt 1.140 Radfahrerinnen und Radfahrer verletzt, zwölf Radfahrerinnen und Radfahrer starben sogar an den Folgen eines Unfalles. Ursache für das hohe Verletzungsrisiko der Radfahrerin und des Radfahrers ist die fehlende "Knautschzone".
Fragen zu diesem Thema?
Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Anregungen zum Thema Radverkehr in Köln haben, wenden Sie sich bitte an den Fahrradbeauftragten, Telefon 0221 / 221-21155 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
