Mini-Kreisel
In Kreisverkehren werden nachgewiesenermaßen niedrigere Geschwindigkeiten gefahren, als an normalen Kreuzungen. Das erhöht die Verkehrssicherheit! Zudem können Kreisverkehre leistungsfähiger als vorfahrt- oder ampelgeregelte Kreuzungen sein.
Der Bau "klassischer" Kreisverkehre setzt jedoch ausreichende Platzverhältnisse voraus. So muss ein Außendurchmesser von mindestens 26 Metern vorhanden sein, damit der Kreisverkehr auch von allen Fahrzeugen befahren werden kann!
Weil diese Flächen aber oftmals nicht zur Verfügung stehen, werden vermehrt so genannte "Mini-Kreisverkehrsplätze" in Tempo 30-Zonen angelegt.
Erhöhte Verkehrssicherheit durch "Mini-Kreisel"
Bei den "Mini-Kreisverkehren", deren Kreisfahrbahnen und Zufahrten einstreifig sind, kann der Innenkreis von größeren Fahrzeugen überfahren werden. Damit dies möglich ist, wird in der Mitte ein erhöhter, baulich gestalteter Innenkreis errichtet.
Fahrzeuge im Kreis haben Vorfahrt. Dies wird durch eine besondere Beschilderung verdeutlicht.
Gute Erfahrungen mit Mini-Kreisverkehren
In Frankreich und Großbritannien gibt es gute Erfahrungen mit den "Mini-Kreisverkehrsplätzen". In deutschen Städten - darunter auch in Köln - haben sie sich ebenfalls als ausgesprochen sichere und unproblematische Anlagen erwiesen.

