Flashmob "Generationen bewegen"
Erster Flashmob mit und für Seniorinnen und Senioren
Am 14. Juli 2011 fand in Köln der erste Flashmob mit und für Seniorinnen und Senioren statt.
Unter dem Motto: "Generationen bewegen" trafen sich 100 Personen in Kölns Einkaufsmeile, der Schildergasse. Aufgerufen hatten das Gesundheitsamt Köln und das Demenz-Servicezentrum Region Köln und das südliche Rheinland und viele sind dem Aufruf gefolgt.
Die Schildergasse geriet in Bewegung
Flashmob "Generationen bewegen"Zu einem festgelegten Zeitpunkt startete mit Musik eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren mit einer Bewegung, die etwas zeitverzögert von weiteren Personen (Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene) aufgegriffen wurde.
Neben den einhundert Akteurinnen und Akteuren fanden sich schnell noch dreihundert Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich begeistert beteiligten, bis der ganze Platz in Bewegung geriet.
Die ganze Aktion dauerte ungefähr 5 Minuten.
Zuschauerinnen und Zuschauer machten begeistert mit
400 Menschen bringen die Schildergasse in Bewegung"Mit dieser unkonventionellen Art wollten wir die Menschen motivieren, dem Thema Gesundheit im Alter mehr Aufmerksamkeit zu schenken und der Dringlichkeit auch im Alter beweglich zu sein, Ausdruck verleihen."
so die beiden Verantwortlichen Erika Meißner, Gesundheitsamt und
Stefan Kleinstück, Demenz-Servicezentrum
Je früher wir starten, je besser, aber - es ist nie zu spät
Das körperliche wie geistige Bewegung in jedem Alter von Bedeutung ist, machte die generationsübergreifende Aktion durch die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters in beeindruckender Weise deutlich. Mit dem Slogan: "Je früher wir starten, je besser, aber - es ist nie zu spät", sollte aufgezeigt werden, dass eingefahrene Verhaltensweisen wie das Bewegungsverhalten auch im Alter noch nachhaltig verändert und verbessert werden können.
Ein weiterer Aspekt dieser Aktion lag in der Öffentlichkeitsarbeit. Insbesondere die Kölner Presse- und Medienlandschaft sollte stärker motiviert werden, dem Thema "gesundes Altern" mehr Aufmerksamkeit in den Medien zu widmen.
Denn wir werden alle älter und wollen die längere Lebenserwartung natürlich am liebsten ohne Beschwerden und körperliche Einschränkungen genießen können. Ein gesundheitsförderlicher und aktiver Lebensstil ist dabei eine wichtige Strategie, um bis ins hohe Alter selbstständig und mit möglichst wenig körperlichen Einschränkungen leben zu können. Gesund zu sein ist allerdings keine Selbstverständlichkeit. Nicht nur die Medizin, sondern auch jede und jeder Einzelne kann seine Gesundheit selbst auf vielfältige Weise fördern und erhalten.
Um dies zu erreichen, spielt Bewegung eine große Rolle, denn körperliche sowie geistige Bewegung hat auf unsere Gesundheit eine enorme Auswirkung. Durch Bewegung wird die Muskelkraft aufgebaut, das Gleichgewicht geschult und die Aufmerksamkeit und Konzentration gestärkt.
Studien zeigen jedoch, dass gerade ältere Menschen häufig körperlich inaktiv sind. Deshalb sind neue Strategien gefragt, um diese zu mehr Bewegung zu motivieren.
Aus diesem Grund hat das Gesundheitsamt Köln gemeinsam mit dem Demenz-Servicezentrum zu dem Flashmob "Generationen bewegen" eingeladen.
Bewegung macht Spaß
Dass Bewegung Spaß macht, gerade auch mit anderen Menschen zusammen, sollte mit dem Flashmob demonstriert werden. Der Öffentlichkeit ein anderes Bild vom Alter zu präsentieren, war ein großes Anliegen dieser ungewöhnlichen Aktion. Alter bedeutet nicht automatisch gleich: krank, unglücklich, inaktiv oder zurückgezogen: aber jeder - ob jung oder alt - kann und muss für seine Gesundheit etwas tun.
Kontakt
Erika Meißner
Gesundheitsamt der Stadt Köln
Telefon: 0221 / 221-24754
Stefan Kleinstück
Telefon: 02203 / 3691-11170

