Traumatische Erfahrungen in der Lebensgeschichte alter Menschen - erkennen, verstehen ...
Fachtagung am 18. März 2010 in Deutz
Die heute 60- bis 90-jährigen Menschen sind unmittelbar oder mittelbar vom Zweiten Weltkrieg und seinen Nachwirkungen geprägt. Bisher wurden in der Seniorenarbeit die psychosozialen Folgen der Kriegserfahrungen zu wenig wahrgenommen.
Die längerfristigen seelischen Auswirkungen von zum Beispiel Bombardierung, Flucht, Angst oder Vergewaltigung sind bisher kaum erörtert worden. Das Schweigen über den Krieg und die Kriegserfahrungen prägt diese Generation.
Der Umgang mit den unverarbeiteten Traumata älterer Menschen ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenhilfe eine große Herausforderung.
Fachkräfte der Altenpflege und Seniorenarbeit, Engagierte aus Selbsthilfe und Freiwilligenarbeit sowie Schülerinnen, Schüler, Studentinnen und Studenten des Pflegebereichs sollen durch die Vorträge und Workshops angesprochen werden.
Organisatorisches
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft "Gesundheit im Alter"
Konzeption und Organisation
Veranstalterin
Programm
Moderation: Cornelia Harrer, Der Paritätische
9:30 Uhr Begrüßung
9:45 Uhr Vorträge
Zeitzeugin und ihr Leben mit den Traumata
Dr. Ruth I. Christiansen-Frettlöh, Pastorin im Ruhestand, Sozialpädagogin
Persönlichkeitsstörungen und Traumata im Alter
Dr. Bertram von der Stein, Psychoanalytiker
Was vom Krieg übrigblieb ...
Sabine Bode, Buchautorin
12:45 Uhr Mittagessen
13:45 Uhr Workshop I bis IV
I Was bleibt ist die Erinnerung - traumatische Erlebnisse in der Biographie alter Frauen
Martina Böhmer, Altenpflegerin für Geriatrische Rehabilitation, Referentin in der Altenhilfe, Fachbuchautorin, Beraterin für Psychotraumatologie, Mitarbeiterin bei Wildwasser Bielefeld e. V.
II Trauma: (k)ein Thema in der offenen Seniorenarbeit? Ist Reden Silber und Schweigen Gold?
Annette Asch, Buchautorin, Diplom-Sozialarbeiterin
III Traumafolgen in der Therapie: Angst, Depression, Sucht
Sybille Ellinger-Weber, Psychologische Psychotherapeutin, Gerontopsychiatrische Tagesklinik Landschaftsverband Rheinland-Klinik Köln
IV Späte Begegnungen zwischen Opfern und Tätern: Chance oder Risiko?
Sonja Schlegel, Diplom-Sozialpädagogin/Marte Meo Therapeutin
Bärbel Wittko, Diplom-Sozialarbeiterin
16:15 Uhr Ausklang
17 Uhr Ende der Tagung
Organisatorisches
Anmeldung
oder per Fax: 0221 / 221-22755 oder
Bitte teilen Sie uns Ihren Namen, Ihre Institution und Ihre E-Mail-Adresse mit.
Teilen Sie uns bitte auch mit, ob Sie Bedarf an einer Gebärdendolmetscherin oder einem Gebärdendolmetscher haben und ob Sie vegetarisches Essen wünschen.
Uhrzeit
9:30 bis 17 Uhr
Ort
Jugendherberge Deutz
Siegesstraße 5
50679 Köln
Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei.
Anfahrt
Stadtbahn-Linien 1, 7, 8 und 9 (Deutzer Freiheit)
Parkplätze sind nur in sehr beschränktem Umfang vorhanden, bitte nutzen Sie die umliegenden Parkhäuser.
Teilnahme-Betrag
30 Euro (inklusive Mittagessen/Getränke) vor Ort zu entrichten
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft "Gesundheit im Alter"
- AOK Rheinland/Hamburg
- Apothekerverband
- BARMER GEK
- Caritasverband für die Stadt Köln
- Deutsches Rotes Kreuz
- gesund e. V.
- Gesundheitsamt der Stadt Köln
- Hagazussa - Feministisches FrauenGesundheitsZentrum
- Der Paritätische, KG Köln
- SeniorenNetzwerke Köln
- Seniorenvertretung Köln
- Amt für Soziales und Senioren
- Stadtsportbund Köln
- Volkshochschule der Stadt Köln
- Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln
Konzeption und Organisation
- Der Paritätische, KG Köln
- Gesundheitsamt der Stadt Köln
- Hagazussa - Feministisches FrauenGesundheitsZentrum
- Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln
Veranstalterin
"Gesundheit im Alter"
Arbeitsgruppe der Kommunalen Gesundheitskonferenz Köln (KGK)
