Kölner Lichter 2010
Wetterbedingt viele Einsätze aber geordneter Veranstaltungsablauf
Wetterbedingt viele Einsätze verzeichneten Feuerwehr und Rettungsdienst Köln während der zehnten Kölner Lichter - insgesamt aber im Rahmen der letzten Wochen und ohne Extreme wie an Karneval oder Silvester.
Zwischen 19 und 3 Uhr rückte der Rettungsdienst 175 mal zu medizinischen Notfällen im Veranstaltungsbereich aus. Das ist doppelt so viel wie an einem normalen Samstag. Sie wurden dabei unterstützt von einem leistungsfähigen Sanitätswachdienst der Kölner Hilfsorganisationen, den das Deutsche Rote Kreuz führte.
35 technische und Brandschutz-Einsätze erbrachte die Kölner Feuerwehr. Unter anderem wurden zwei Personen aus dem Rhein gerettet. Mit mehreren Booten unterstützte die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) die Sicherheit am Wasser, ein Dutzend Feuerwehrleute patrouillierten durch das Veranstaltungsgelände, die Freiwillige Feuerwehr betrieb ihren Fernmeldedienst. Routiniert und leistungsfähig zeigte sich wieder die Koordinierung aller Behörden, Organisationen und des Veranstalters in der gemeinsamen Orga-Leitung, die im Staatenhaus am Tanzbrunnen untergebracht war.
Zusätzlich zur Regelstärke von Feuerwehr und Rettungsdienst stellten die Berufsfeuerwehr mit den Kölner Hilfsorganisationen 20 zusätzliche Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und 24 Feuerwehr- und Führungskräfte zur Verfügung.
