Hochsommerlicher Freitag in Köln
Der gestrige Freitag, 2. Juli 2010, brachte Rettungsdienst und Feuerwehr bei hochsommerlichen Temperaturen zahlreiche Einsätze. Sowohl die Veranstaltung "Summer-Jam" am Fühlinger See, als auch wetterbedingte Kreislaufschwächen schlugen sich merklich in den Einsatzzahlen nieder. Mit insgesamt circa 530 Einsätzen waren mehr als ein Drittel mehr Brandschutz- und Rettungsdiensteinsätze zu leisten, als an einem durchschnittlichen Tag. Um dieses Mehraufkommen bewältigen zu können, nahm die Berufsfeuerwehr mit Unterstützung der Kölner Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Arbeiter-Samariter-Bund und Malteser Hilfsdienst fünf zusätzliche Rettungswagen und zwei zusätzliche Notärzte in Dienst.
Einige Kölner suchten gestern Abkühlung im Rhein. Ein gekentertes Ruderboot mit vier Insassen löste einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus. "Überkochende Emotionen" waren Ursache für einen Rettungsdiensteinsatz mit fünf Rettungswagen bei einer Hochzeit in Kalk.
Auch technischen Einrichtungen machte die Wärme zu schaffen. Bei verschiedenen Gastanks sprachen Überdruckeinrichtungen an, ein überhitzter Schaltschrank löste eine Brandmeldeanlage aus und aufgrund eines überhitzten Generators mussten die Köln Arcaden in Kalk kurzfristig geräumt werden.
Am heutigen Samstag ist mit ähnlichen Einsatzzahlen zu rechnen. Die heute parallel in Köln stattfindenden Veranstaltungen Summer-Jam, Christopher-Street-Day und das Public Viewing zum Fussballspiel Argentinien gegen Deutschland werden wieder viele Besucherinnen und Besucher nach Köln ziehen. Für den heutigen Tag werden von der Berufsfeuerwehr mit Unterstützung der Hilfsorganisationen elf zusätzliche Rettungswagen, sowie drei zusätzliche Notärzte in Dienst genommen. Neben der Notfallrettung stellen die Hilfsorganisationen außerdem zusätzlichen Sanitätsdienst bei den Veranstaltungen selber.
