Brand eines Komposthaufens auf dem Nordfriedhof
Am Dienstag, 1. September 2009, wurde der Leitstelle der Feuerwehr Köln um 9:24 Uhr ein Feuer im Bereich des Grünabfallhofes auf dem Nordfriedhof in Köln-Weidenpesch gemeldet. Die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein und fanden einen circa 2500 Kubikmeter großen brennenden Komposthaufen vor.
Um eine Ausbreitung auf benachbarte Lagerstätten zu verhindern, wurden die nicht betroffenen Bereiche mit insgesamt fünf Radladern der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerkes und des Grünflächenamtes von dem brennenden Haufen getrennt.
Die Löschwasserversorgung wurde durch eine Schlauchleitung von etwa drei Kilometern Länge vom Ginsterpfad und der Etzelstraße zur Einsatzstelle gesichert. Mit drei Wasserwerfern und mehreren Strahlrohren wurden die sichtbaren Flammen gelöscht. Um an weitere Glutnester im Inneren zu gelangen, wird der Haufen augenblicklich noch auseinander gezogen.
Während des Einsatzes kam es in den an den Friedhof angrenzenden Stadtteilen zu Geruchsbelästigungen und zum Teil zu Sichtbehinderungen durch den Brandrauch. In einer Radiomeldung wurden die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Der Brandrauch wurde weiträumig von drei Messfahrzeugen auf mögliche Schadstoffe kontrolliert. Diese Messungen verliefen alle ohne Feststellung gesundheitsschädlicher Stoffe.
Der Einsatz dauert zur Stunde noch an und wird erst am späten Abend beendet sein.
Im Einsatz sind Kräfte der Berufsfeuerwehr Köln von den Feuer- und Rettungswachen Weidenpesch, Ehrenfeld, Lindenthal und Altstadt sowie die Löschgruppen Longerich, Worringen, der Umweltschutzdienst und der Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr Köln. Das Technische Hilfswerk kommt aus Köln und Bergisch Gladbach. Die Einsatzleitung liegt beim Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
Insgesamt waren bis zu 75 Einsatzkräfte mit 25 Fahrzeugen im Einsatz.