Weiberfastnacht 2009 - Bilanz
Nach einem leichten Rückgang der Einsatzzahlen im Rettungsdienst 2008 (697 Einsätze), waren an Weiberfastnacht insgesamt 887 Rettungsdiensteinsätze zu verzeichnen. Zu Spitzenzeiten zwischen 16 und 0 Uhr versiebenfachte sich das Einsatzaufkommen gegenüber einem normalen Wochentag. Erst gegen cirka 5 Uhr normalisierten sich die Einsatzzahlen wieder.
Alkoholisierte Jugendliche mussten insgesamt 25 vom Rettungsdienst transportiert werden, genau so oft wie im vergangenen Jahr.
Für die Sicherheit in der Innenstadt sorgten neben der Feuerwehr mit dem kommunalen Rettungsdienst auch der Sanitätsdienst der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst mit insgesamt 288 meist ehrenamtlichen Kräften. Durch den Sanitätsdienst wurde insgesamt in cirka 250 Fällen Hilfe geleistet.
Wie in jedem Jahr zu Weiberfastnacht handelte es sich bei den Rettungsdiensteinsätzen in der Innenstadt im Wesentlichen um übermäßigen Alkoholgenuss oder um Schnittverletzungen, die sich die Feiernden an zerbrochenen Flaschen oder Gläsern zugezogen hatten. Auch bei mehreren Schlägereien waren Verletzte zu beklagen.
Die Lage im Bereich Brandschutz und Hilfeleistungen blieb den Tag über entspannt und lag im Rahmen der täglichen Schwankungen.
Die Vorhaltung im Rettungsdienst wurde mit 30 zusätzlichen Rettungswagen und zwei zusätzlichen Notärzten nahezu verdoppelt. Weiterhin wurde die Notrufannahme der Berufsfeuerwehr mit fünf Beamten verstärkt und vom Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr ein Sicherheitswachdienst mit 20 Kräften in der Altstadt geführt.
