Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik

Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik

Das ehrgeizige Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik hat der Rat am 10. September 2009 beschlossen. Die meisten der 170 Maßnahmen und Ziele sollen in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden.

Mit diesem Konzept lösen wir eine Verpflichtung aus der Erklärung "Die Stadt und die behinderten Menschen" ein. Diese "Erklärung von Barcelona" haben wir im Juni 2007 unterzeichnet.

Das Konzept mit dem Titel "Köln überwindet Barrieren - eine Stadt für alle" ist gemeinsam mit vielen Akteurinnen und Akteuren erstellt worden. Beteiligt waren Behindertenorganisationen, Selbsthilfegruppen und Verbände. Die Federführung hatte die Behindertenbeauftragte. Es enthält Daten zur Situation behinderter Menschen in Köln. Vor allem werden Maßnahmen benannt, wie diese Situation verbessert werden soll.

Bereits die Zahl der Menschen mit einer Schwerbehinderung in Köln macht deutlich, dass es sich keineswegs um Maßnahmen für eine kleine Minderheit handelt: allein 93.000 Kölner Bürgerinnen und Bürger haben eine anerkannte Schwerbehinderung von mindestens 50 Prozent. Nützlich sind die Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit für sehr viel mehr Menschen. Das erfahren alle, die zum Beispiel mit Kinderwagen oder Koffern unterwegs sind oder wegen einer Krankheit oder eines Unfalls kurzfristig eingeschränkt sind.

So ist bekannt, dass eine barrierefrei zugängliche Umwelt für etwa 10 Prozent der Bevölkerung zwingend erforderlich, für etwa 30 bis 40 Prozent notwendig und für 100 Prozent komfortabel ist, also ein Qualitätsmerkmal darstellt.

Dr. Peter Neumann, Vorsitzender des Europäischen Instituts Design für alle in Deutschland e. V.

Handlungskonzept Behindertenpolitik [PDF, 1632 KB]

Weiterführende Links

Erklärung von Barcelona 
So erreichen Sie das Büro der Behindertenbeauftragten 
Weitere Informationen für Menschen mit Behinderung 

Funktionen