Vierte Kölner Integrationskonferenz

Am 19. März 2009 fand die vierte Kölner Integrationskonferenz im Jugendgästehaus Riehl unter der Federführung des Interkulturellen Referats der Stadt Köln statt. Thema der Konferenz waren die „Ergebnisse des Kölner Integrationskonzeptes - Konzeptionelle Grundlagen und Handlungsempfehlungen".

Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter

  • der Politik
  • der freien Träger
  • der Verwaltung sowie
  • Lehrerinnen und Lehrer und
  • alle weiteren am „Kölner Integrationskonzept" mitwirkenden Personen

In einem Interview mit der Moderatorin des Tages, der Journalistin Frau Anke Bruns, berichtete die Beigeordnete Marlis Bredehorst über den Entstehungsprozess der konzeptionellen Grundlagen und Handlungsempfehlungen. Der Vorsitzende des Kölner Integrationsrates, Herr Tayfun Keltek, äußerte sich zu dem vorliegenden Ergebnis und skizzierte die Anforderungen an die Umsetzung der Ergebnisse.

Anschließend diskutierten die 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Arbeitsrunden in kleinen Tischgruppen. In diesen „World-Cafés" ging es um die folgenden Fragestellungen:

  • Was fehlt im Integrationskonzept beziehungsweise was sollte verrändert werden?
  • Woran scheitert Integration und wie kann man diese Barrieren beseitigen?
  • Welche Aspekte sollen als allererstes umgesetzt werden?

Nach jeder Arbeitsrunde wechselte die Zusammensetzung der Tischgruppen. In jeder Runde entstand so ein interessanter Mix an Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern. Die vielschichtigen und anregenden Ergebnisse werden durch die Verwaltung und die Steuerungsgruppe des Integrationskonzeptes ausgewertet. Danach werden diese in den Entwurf des Integrationskonzeptes eingearbeitet.

Die Ergebnisse des Tages wurden im Laufe des Nachmittages im Rahmen einer Politikerrunde kontrovers diskutiert. Herr Ulrich Breite (FDP), Frau Teresa De Bellis (CDU), Frau dos-Santos-Herrmann (SPD) und Herr Arif Ünal (Bündnis 90 / Die Grünen) stellten sich während der Diskussion auch der Kritik und den Fragen der teilnehmenden Gäste.

Zum Ausklang der Veranstaltung präsentierte eine Gruppe mit drei Kölner Jugendlichen einen selbst geschriebenen RAP. Die drei jungen Männer von 14 und 15 Jahren erstellten den Song im Projekt „Black & White". Dieses Projekt der Jugendhilfe Afrika e. V. wurde von Josef Londji geleitet. Thema des Rap-Songs ist die Aufforderung zum Engagement für eine bessere Welt ohne Rassismus und für den Zusammenhalt und das Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft.

Die Ergebnisse der vierten Kölner Integrationskonferenz wurden dem Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 26. März 2009 vorgelegt.


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