Europawahl 2004
Die Europawahl 2004 war ein Meilenstein in der Geschichte Europas. Nachdem kurz zuvor zehn weitere Länder der Europäischen Union beigetreten waren, konnten 338 Millionen Wahlberechtigte am 13. Juni 2004 ihre Stimme abgeben, um insgesamt 732 Abgeordnete als Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter nach Brüssel und Straßburg zu entsenden.
Wahlberechtigt in Deutschland waren:
alle Deutschen und EU-Bürgerinnen und -Bürger mit Wohnsitz in Deutschland, die am Wahltag
- das 18. Lebensjahr vollendet hatten
- mindestens drei Monate in Deutschland oder in anderen Mitgliedstaaten der EU lebten
- und nicht in Deutschland oder in anderen Mitgliedstaaten der EU vom Wahlrecht ausgeschlossen waren
Ergebnisse aus der Region
Strukturdaten
Einzelheiten unter dem Thema "Politische Verhältnisse"
Nichtdeutsche EU-Bürgerinnen und -Bürger in Köln
Seit dem Maastrichter Vertrag von 1992 können EU-Bürgerinnen und -Bürger, die nicht im Land ihrer Nationalität wohnen, frei entscheiden, ob sie entweder an ihrem Wohnort oder in ihrem Herkunftsland wählen möchten. In Köln standen insgesamt 54.000 EU-Bürgerinnen und -Bürger aus den 24 übrigen Mitgliedstaaten vor dieser Entscheidung.
