Montag, 15. 09. 2008

E-Government-Preis für Bürgerhaushalt

Fachpublikum wählte den Kölner Bürgerhaushalt zur besten Anwendung in der Öffentlichen Verwaltung

Stadtdirektor Guido Kahlen hat am 12. September 2008 in Berlin eine besondere Auszeichnung für die Stadt Köln entgegen genommen: den Publikumspreis für den Kölner Bürgerhaushalt als „Beste Anwendung beim E-Government-Wettbewerb 2008 für Bund, Länder und Kommunen". Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des dortigen Ministerialkongresses statt. Der Wettbewerb wurde zum achten Mal von Cisco Systems und BearingPoint unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern ausgerichtet, der Publikumspreis wurde zum ersten Mal vergeben. Neben deutschen Behörden beteiligten sich diesmal auch Vertreter aus der Schweiz und Österreich.

Die Preisverleihung wurde von Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesministerium des Innern, eröffnet. Er hob die Bedeutung des Wettbewerbs für die Modernisierung der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland und europaweit hervor.

In seiner Laudatio würdigte Frank Schöneberg (Vertriebsleiter Cisco Systems Deutschland) die Stadt Köln für ihre hervorragende Innovation. Die Stadt Köln gebe mit dem Bürgerhaushalt ein deutliches Signal für mehr Bürgernähe und gehe damit einen Meilenstein in Richtung Bürokratieabbau. Dabei beschreite Köln mit ihrer öffentlichkeitswirksamen Internet-Plattform mutig neue und richtungsweisende Wege für eine moderne Bürgerbeteiligung. Der Publikumspreis gehe daher zu Recht an den Kölner Bürgerhaushalt.

Stadtdirektor Guido Kahlen betonte in seiner Ansprache, dass dieser Preis die Stadt Köln mit großem Stolz erfülle. Diese hohe Auszeichung ermutige alle Verantwortlichen und Beteiligten in Köln weiter mit voller Kraft am Ausbau der Bürgerbeteiligung und an einer modernen und kundenorientierten Verwaltung zu arbeiten. Der Stadtdirektor dankte allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie den zahlreichen externen Unterstützern für ihr Engagement. Ohne die tatkräftige Mitwirkung aus den Reihen der Bürgerschaft und vor allem ohne die aktive Beteiligung der zigtausend Kölnerinnen und Kölner hätte es diesen Erfolg nicht gegeben.


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