Straßen, Wege und Plätze

Maßnahmen für den fließenden und ruhenden Verkehr

In diesem Themenbereich sind die Aufgaben und Kosten aufgelistet, die für Bau und Unterhaltung von Straßen, Wegen und Plätzen entstehen. Dazu zählen im Einzelnen: Straßen, Fahrradwege, Fußwege und Fußgängerzonen, Ampelanlagen, Verkehrsschilder, Parkplätze und Plätze.

Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen

Das größte Ausgabenvolumen entfällt auf die folgenden zwei Kernbereiche:

1. Planung, Neubau und Umbau von Verkehrsflächen
Ausgaben: rund 4.500.000 Euro, Einnahmen: rund 83.600 Euro

Darunter versteht man die Erstellung von Entwurfs- und Ausführungsplanungen für den Neubau und die Optimierung von Straßen, Wegen und Plätzen von der Ersterschließung bis zum Endausbau. Es handelt sich hauptsächlich um Personalkosten für Ingenieur- und Technikerleistungen, die für die Entwurfsplanung, Bauvorbereitung, Ausschreibung, Bauleitung und Abrechnung enstehen. Das Investitionsvolumen beträgt im Jahr 2008 32,6 Milionen Euro. Die Verteilung der Mittel ist wie folgt geplant:

ZweckAusgaben
In Millionen Euro gerundet
Umbau/Neubau, überwiegend Großprojekte 16,65
Grundsanierung von Straßen Generalinstandsetzungen 3,00
Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete 6,15
Straßenentwässerungseinrichtungen 3,50
Kostenbeteiligungen an Baumaßnahmen Dritter (Bahnübergänge etc.) 3,30

Diese Investitionen werden 2008 in Höhe 15,1 Millionen Euro gegenfinanziert: durch die Förderung mit Landesmitteln in Höhe von12,2 Mio. Euro und durch Kostenbeteiligungen Dritter in Höhe von 2,9 Millionen Euro.

2. Betrieb und Unterhaltung von Verkehrsflächen
Ausgaben: rund 189 Millionen Euro, Einnahmen: rund 36 Millionen Euro.

Darunter versteht man die Durchführung sämtlicher Unterhaltungs- und Wartungsarbeiten an Straßen, Wegen und Plätzen in Eigen- und Fremdleistung, Überwachung von Aufgrabungen im öffentlichen Straßenland. Koordination der öffentlichen Beleuchtung.
Trotz dieses auf den ersten Blick erheblichen Volumens ist das Budget aufgrund von fixen Kosten zu einem großen Teil gebunden und aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder vertraglicher Verpflichtungen nicht zu beeinflussen. So entfallen alleine auf: 

ZweckAusgaben
In Millionen Euro gerundet
Niederschlagswassergebühren 27,06
Straßenbeleuchtung 10,09
Straßenreinigung/Winterdienst 1,05
Erstattungen an diverse Dritte 1,60
Bauhofkosten1,629 
Sraßenentwässerungseinrichtungen 1,47
Personalkosten  8,84
Abschreibungen und ähnliches 120,91
Gesamtsumme der festen Belastungen 172,63

 

Einige Fakten

2006 wurden rund 18.300 Schäden behoben, jeder Schaden verursachte durchschnittlich Kosten von 535 Euro. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik muss circa 33,3 Miillionen Quadratemeter Straßenland unterhalten. Nach den allgemein anerkannten Erfahrungswerten müssten im optimalen Fall 1,10 Euro je Quadratmeter Straßenland an Unterhaltungsmitteln zur Verfügung stehen. Dies ergäbe pro Jahr einen Finanzbedarf von 36,63 Millionen Euro. Schätzungsweise 40 Prozent der öffentlichen Straßen Wege und Plätze sind akut sanierungsbedürftig. Der Rat der Stadt Köln hat daher die Unterhaltungsmittel aufgestockt.

Zum Anlagevermögen der Stadt gehören unter anderem:

  • 940 Lichtsignalanlagen (Ampeln)
  • 1.670 Parkscheinautomaten
  • 170 Anzeigetafeln für das Parkleitsystem
  • 7.500 Schilder

 

Was kostet was?

MaßnahmeKosten in Euro (circa)
Aufstellung eines Parkscheinautomaten inklusive Fundament und dazugehöriger Beschilderung 4.000
Die Erstellung einer Ampel einschließlich Tiefbau je nach Größe (von Fußgänger-Anlage bis hin zur großen Kreuzung)10.000 bis 250.000
Wartung einer kompletten Ampelanlage (gößenabhängig) 800 bis 5.000
pro Jahr
Wartung einer Ampel1.000
pro Jahr

 

Ansprechpartner

Amt für Straßen und Verkehrstechnik 

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