Höhenhaus

Heimat des 'Grinkenschmied'

Das treueste aller Kölner Heinzelmännchen war der Grinkenschmied. Grinken nannte man den Eisenbeschlag von Karrenrädern. Eben jener Grinkenschmied soll, nachdem des Schneiders Weib die Vertreibung dieser guten Geister aus Köln verursacht hatte, seine neue Heimat am Emberg in Höhenhaus gefunden haben. So konnte er wenigstens von weitem die Domtürme sehen.


Höhenhaus und Höhenfeld

Als Gegenleistung half das ehemalige Kölner Heinzelmännchen den Höhenhauser Bauern bei der Ernte und schmiedete ihnen die Grinken. Auf dem Wupperplatz wurde ihm dafür ein Bronzedenkmal gesetzt. Außerdem ist er noch heute Schutzpatron der Höhenhauser Kirmes.

Der heutige Vorort Höhenhaus entstand ursprünglich aus zwei Ortsteilen, Höhenhaus und Höhenfeld. An Höhenfeld erinnern heute nur noch Straßennamen wie "Höhenfelder Mauspfad" oder der Name des Naherholungsgebietes am Kalkweg "Höhenfelder See".

Stadtteile im Bezirk Mülheim

Stadtteile


Wachstum durch Industrialisierung

Im Rahmen der Industrialisierung gewann Höhenhaus vor allem als Standort von Werkswohnungen des Carlswerkes von Felten & Guilleaume an Bedeutung. Außerdem befand sich seit 1891 die Bergische-Löwen-Brauerei (Gilden-Kölsch) in Höhenhaus an der Berliner Straße. Diese wurde nach dem ersten Weltkrieg mit der Mülheimer Balsam-Brauerei zusammengelegt.

Akzente im Stadtteil

Gut Schönrath; Rodderhof; Samstags-Markt auf dem Wupperplatz; Schulmauer der Schule für Lernbehinderte entlang der Straße Im Weidenbruch




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