Freitag, 3. 08. 2012, 15:20 Uhr

Auch Rußablagerungen unkritisch

Feuerwehr und Gesundheitsamt geben abschließende Bewertung

Die städtische Berufsfeuerwehr und das Kölner Gesundheitsamt haben heute, 3. August 2012, eine abschließende Bewertung zu den Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit dem Brand der Sperrmüll-Lagerhalle in Köln-Niehl am vergangenen Mittwoch und Donnerstag, 25. und 26. Juli 2012, abgegeben.

In der Lagerhalle waren rund 1.000 Tonnen hausmüllähnliche Gewerbeabfälle und Sperrmüll in Brand geraten. Die Rauchwolke breitete sich zunächst in süd-östlicher Richtung über die Stadtteile Riehl, Niehl, Nippes, Weidenpesch, Stammheim und Innenstadt, sowie über rechtsrheinische Stadtteile aus. Dort kam es zu einer erheblichen Geruchsbelästigung durch den Brandrauch.

Während des gesamten Einsatzes führte die Feuerwehr, in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, an 39 Stellen in den betroffenen Stadtteilen Luftmessungen durch. Über erste Zwischenergebnisse hatte die Feuerwehr fortlaufend die Öffentlichkeit informiert.

Alle Messwerte befanden sich unterhalb oder knapp an der Nachweisgrenze. Eine Probe der Rußablagerungen wurde durch das LANUV analysiert und als unkritisch eingestuft. Es gibt somit keine Hinweise für eine gesundheitliche Gefährdung. Trotzdem gilt auch hier die generell geltende Empfehlung, Obst und Gemüse aus den Gärten vor dem Verzehr zu waschen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Inge Schürmann

Funktionen

Weitere Meldungen


Call-Center

115 oder
0221 / 221-0
Call-Center der Stadt Köln
Mo bis Fr, 7 bis 18 Uhr

Kölner Themenjahr

Für mobile Geräte

Kölner Service-App