Vom Tahrir-Platz zur Plaza Mayor und weiter
Diskussion mit Aktivistinnen und Aktivisten aus Kairo, Tel Aviv und Barcelona im Rautenstrauch-Joest-Museum
Wurde vom Tahrir-Platz in Kairo eine neue politische Kultur in die Welt exportiert? Ist auf den städtischen Plätzen der Welt die unideologische und unbewaffnete Revolution des 21. Jahrhunderts geboren worden? Weist das spontane, am Gemeinwohl orientierte Handeln den Weg aus den Besetzer-Camps in eine neue Politik oder gar Gesellschaftsordnung? Welche Spielräume hat die weltweite Demokratiebewegung zwischen Despoten und globalen Finanzmärkten?
Auf diese und weitere aktuelle Fragen soll eine Diskussion in offener Form am Sonntag, 1. Juli 2012, um 13 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Cäcilienstraße 29-33, Antworten geben. Es nehmen teil:
- Hamed Abdel-Samad, Kairo und Berlin (Aktivist auf dem Tahrir-Platz, Buchautor, Mitglied der Deutschen Islam Konferenz)
- Dr. Daniel Dor und Lia Nirgad, Tel Aviv (Menschenrechtsaktivisten, führende Teilnehmer der sozialen Proteste im Sommer 2011 in Tel Aviv; Kommunikationsforscher und Autorin)
- Joel Sans, Barcelona (Beobachter und Aktivist der spanischen 15M-Bewegung, Student der Gegenwartsgeschichte)
Das Gespräch moderiert Dr. Achim Schmitz-Forte vom Westdeutschen Rundfunk.
Das Rautenstrauch-Joest-Museum veranstaltet die öffentliche Diskussion zusammen mit dem Heinrich-Barth-Institut e. V., der Heinrich Barth Gesellschaft e. V., den Stimmen Afrikas/Allerweltshaus Köln und Occupy Cologne.
Der Eintritt ist frei!

