Neue Wasserversorgung für den Rheinpark
Altes Leitungsnetz aus den 1950er Jahren hatte für hohen Verbrauch gesorgt
Das Amt für Landschaftswege und Grünflächen stellt die Wasserversorgung im Rheinpark von Grund auf um. Den Anlass gab eine Untersuchung des Energiemanagements der Gebäudewirtschaft, das den Wasserdurchfluss mit einem Ultraschallgerät über einen längeren Zeitraum gemessen hatte. Die Ergebnisse brachten einen permanenten Verbrauch von zehn Kubikmetern pro Stunde zu Tage. Das entspricht einem Betrag von 250 Euro pro Tag und somit 91.250 Euro im Jahr. Dieser hohe Verbrauch deutete auf einen Defekt im Rohrnetz hin.
Das derzeitige Leitungsnetz stammt zum Teil noch aus dem Jahr 1957 und wurde nur teilweise in den 1980ern erneuert. Pläne liegen jedoch nicht mehr vor. Das weitverzweigte System lässt eine Schadensüberprüfung aller Leistungen nicht zu. Die Stadt Köln hatte das Parkgelände in der Nachkriegszeit mit Trümmerschutt auf das heutige Niveau gebracht. Vermutlich ließen Veränderungen im Untergrund Risse entstehen und die Wasserleitung undicht werden.
Das jetzige Frischwasser findet nicht nur als Trink-, sondern auch als Brauchwasser Verwendung. Künftig trennt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen die beiden Systeme. Für das Brauchwasser lässt es ab 2. Juli 2012 extra einen Brunnen bohren. Mit dem Trinkwasser versorgt es nur noch die Betriebsgebäude im Rheinpark. Die Bauzeit beträgt etwa sieben Monate.
Während der Arbeiten müssen die Besucherinnen und Besucher des Rheinparks mit Beeinträchtigungen rechnen. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen bittet dafür um Verständnis.

