Oberbürgermeister setzt sich für kulturfreundliches Klima ein
Jürgen Roters diskutierte mit Vertreterinnen und Vertretern des KulturNetzKöln
Bei einem Gespräch mit Oberbürgermeister Jürgen Roters gaben die Sprecherin des KulturNetzKöln, Friederike van Duiven (Bildende Kunst), und zwei weitere Mitglieder, Maria Spering (Musik) und Dietmar Kobboldt (Theater), ihrem Wunsch nach einem kulturfreundlicherem Klima in Köln Ausdruck. Den Anlass bot eine aktuelle Umfrage ("Kölner Kulturindex"), in der Akteurinnen und Akteure der Kölner Kulturszene eine pessimistische Grundstimmung beklagten und dazu aufforderten, den Stellenwert der Kultur deutlicher zu kommunizieren.
Gemeinsam mit seinen Gästen formulierte Roters erste Ideen für eine gezielte Ansprache von Multiplikatoren in Politik und Verwaltung. Denkbar seien Fraktionssitzungen in Wirkungsstätten der freien Szene oder organisierte Gruppenführungen für Entscheidungsträger im Rahmen von Veranstaltungen wie der Kölner Musik- oder Theaternacht. Dietmar Kobboldt appellierte an den Oberbürgermeister, als Kulturbotschafter dieser Stadt tätig zu werden.
Dazu erklärte Roters
Gerne leiste ich einen wirksamen Beitrag zu einem kulturfreundlichen Klima in dieser Stadt. Besonders wichtig erscheint mir, die hohe Qualität und große Bandbreite künstlerischen Schaffens in Köln sichtbarer werden zu lassen. Außerdem sollte die vielfältige Arbeit künstlerischer Initiativen wesentlich mehr Anerkennung besonders bei den Entscheidungsgremien der Politik finden.
Das KulturNetzKöln existiert seit 2002 und versteht sich als Dachverband und Interessenvertretung aller Sparten der freien Kunstszene in Köln. Es fördert den Austausch unter den Akteurinnen und Akteuren von Musik, Literatur, Bildender Kunst, Tanz, Theater und Film.
Der Oberbürgermeister und das KulturNetzKöln vereinbarten, ihren Gedankenaustausch fortzusetzen.

