Epilepsie - Grundsätze und Therapiemöglichkeiten
Weitere Veranstaltung des seB-Forum im städtischen Behindertenzentrum
Am Dienstag, 14. September 2010, setzt das seB-Forum, das Kölner Forum für Menschen mit spät erworbener Behinderung, seine Veranstaltungsreihe fort. Um 16 Uhr geht es in der Kapelle des Städtischen Behindertenzentrums Dr. Dormagen Guffanti der Sozial-Betriebe-Köln (SBK), Lachemer Weg 22, Köln-Longerich, um das Thema Epilepsie. Dabei werden grundsätzliche Fragen und Therapiemöglichkeiten vorgestellt. Zum Beispiel soll erläutert werden, was eigentlich im Gehirn während eines epileptischen Anfalls passiert und ob Medikamente die Krankheit heilen können.
Der Eintritt zu der Informationsveranstaltung unter Leitung des Neurologen Dr. Hans-Joachim Schirmer ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Epilepsie, im Deutschen auch Fallsucht oder Krampfleiden genannt, bezeichnet ein Krankheitsbild mit spontan auftretenden Anfällen, das heißt synchronen Entladungen mehrerer Nervenzellgruppen des Gehirns. Epilepsie hat für die Betroffenen vielfältige Auswirkungen auf das Alltagsleben, zum einen durch die Anfälle selbst, zum anderen aber auch durch die Nebenwirkungen der zumeist medikamentösen Therapie.
Menschen mit einer spät erworbenen Behinderung leiden mit größerer Häufigkeit an Epilepsie als die Durchschnittsbevölkerung. Infektionen des Gehirns, Schädel-Hirn-Traumen oder Schlaganfälle ziehen nicht selten eine Epilepsie nach sich.
Das seB Forum wurde am 21. August 2007 eröffnet und möchte Menschen mit spät erworbener Behinderung, Angehörigen und Interessierten Grundwissen, Konzepte und Methoden vermitteln, um sie in ihrem Bestreben nach Partizipation und Autonomie zu unterstützen.
