Istanbul als Kulturhauptstadt Europas im Kunsthaus Rhenania
Bürgermeisterin Scho-Antwerpes eröffnet Veranstaltungsreihe "Tor zum Frieden"
Das Kunsthaus Rhenania hat auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm unter dem Titel "Tor zum Frieden" zusammengestellt. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Roters gibt es in dem ehemaligen Speicherhaus vom 8. bis 15. März 2010 zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und Lesungen. Weil die Kölner Partnerstadt Istanbul Kulturhauptstadt Europas 2010 ist, stehen türkische Kunst und Kultur im Mittelpunkt. Am Internationalen Frauentag, Montag, 8. März 2010, eröffnet Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes gemeinsam mit dem türkischen Generalkonsul Mustafa Kemal Basa um 18 Uhr die Veranstaltungsreihe. Die Besucher erwartet an diesem Tag ein Konzert mit klassischer türkischer Musik.
Zu den Highlights des Programms gehört die Ausstellung mit dem Titel "Aus dem Blickwinkel der Fotografen aus Istanbul". Für sie hat der Kurator Gültekin Cizgen 40 Fotografinnen und Fotografen gewonnen, die zeigen, was ihr Istanbul speziell in diesem Jahr zur Kulturhauptstadt macht. Auf Initiative des türkischen Generalkonsuls feiert diese Schau in Köln Premiere und wandert dann über das Jahr in verschiedene Bundesländer.
Sunay Akin, Schriftsteller und Direktor des Spielzeugmuseums in Istanbul, ist am Freitag, 12. März 2010, um 17:30 Uhr zu Gast, um über die Vielfalt der Kulturen in seiner Heimatstadt zu sprechen. Am Samstag, 13. März 2010 liest Dr. Lale Akgün aus eigenen Werken, es folgt ein Podiumsgespräch mit der neuen Direktorin des Museums für Angewandte Kunst, Dr. Petra Hesse. Sie diskutiert mit Professor Klaus Otte, Frankfurt und Basel, und Dr. Gürsel Gür, Köln, über ihre Erfahrungen mit der zunehmenden Vielfalt der Kulturen in den europäischen Metropolen. Ein Konzert mit Süleyman Ergüner an der Ney-Flöte, einer der bekanntesten Musiker aus Istanbul, rundet den Tag ab.
Den internationalen Charakter der Kunst repräsentiert im Rahmen des Gesamtprogramms eine Ausstellung mit Bildender Kunst, an der neben deutschen Künstlerinnen und Künstlern auch Kolleginnen und Kollegen aus Polen und Mazedonien teilnehmen, die alle in Köln leben und arbeiten.
Die Konzerte können mit "einem Ticket für zwei Veranstaltungen" zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, besucht werden. Für die anderen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.
