Nachbarschaftstreffen mit Betroffenen des Unglücks an der Severinstraße
Oberbürgermeister Jürgen Roters führte persönliche Gespräche mit den ehemaligen Anwohnern
Die Stadt Köln hat am gestrigen Donnerstag, 25. Februar 2010, ein Nachbarschaftstreffen mit ehemaligen Anwohnern an der Severinstraße organisiert. Sie hatten durch das Unglück am 3. März 2009 ihre Wohnungen verloren. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Wohnungsversorgungsbetriebes und der KVB, die die Betroffenen insbesondere in den ersten Monaten nach dem Unglück intensiv begleitet und unterstützt hatten, fanden in ungezwungener Atmosphäre eindringliche Gespräche statt.
An der Veranstaltung nahm auch Oberbürgermeister Jürgen Roters teil. Er führte mit den rund 30 unmittelbar Betroffenen persönliche Gespräche. Roters versicherte, dass sie weiter Hilfe und Unterstützung von der Stadt Köln erwarten könnten. Der lebendige Austausch mit dem Oberbürgermeister und den ehemaligen Nachbarn knapp ein Jahr nach dem Unglück wurde von den Beteiligten durchweg positiv aufgenommen.
Seit September vergangenen Jahres haben alle ehemaligen Anwohner neue Wohnungen und sich inzwischen überwiegend gut eingelebt. Knapp 80 Prozent der Betroffenen blieben, wie sie es wünschten, im Kölner Süden wohnen. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft für diese Menschen, die ihre Wohnungen verloren oder sie wochenlang nicht bewohnen konnten, war außerordentlich groß. Insgesamt konnten 195.600 Euro Spenden aus der Kölner Bevölkerung an die Betroffenen verteilt werden.

