Mittwoch, 30. 12. 2009, 14:57 Uhr

"Win-Win für Köln": Langzeitarbeitslose sanieren Baudenkmal

Durch Arbeit an der Bottmühle sollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer fit werden für den 1. Arbeitsmarkt

Ab dem 4. Januar 2010 wird die Bottmühle, ein Baudenkmal in der Südstadt, umfassend saniert. Im Rahmen von "Win-Win für Köln" - einem kombinierten Programm der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik der Kommunalen Arbeitsmarktförderung im Amt für Wirtschaftsförderung - wurden die Arbeiten an die im Stadtverschönerungsprogramm der Stadt Köln eingebundenen  Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger vergeben.

Junge und ältere Langzeitarbeitslose werden entsprechend ihrer Vorkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten fachlich in unterschiedlichen Gewerken so qualifiziert, dass sie "fitter" für den Arbeitsmarkt werden. Bei der Sanierung der Bottmühle erleben sie hautnah alltägliche Arbeitssituationen und schaffen etwas Reales und Nützliches. Durch die sozialpädagogische Betreuung von Seiten der beteiligten Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger werden die arbeitslosen Menschen in ihren persönlichen und sozialen Kompetenzen gefördert und stabilisiert.

Die Fassade, die Umfassungsmauer, das begleitende Grün und der Garten der Bottmühle werden in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt, im Innenbereich wird eine Kernsanierung vorgenommen. Alle Arbeiten an dem Baudenkmal erfolgen in enger Absprache mit dem Stadtkonservator. Bei Bedarf werden auch Unternehmen des 1. Arbeitsmarktes in die Sanierung mit einbezogen.

Die Sanierung wird etwa ein Jahr dauern und rund 200.000 Euro kosten.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Simone Winkelhog

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