Dienstag, 15. 12. 2009, 08:41 Uhr

OB Roters und Sozialdezernentin Bredehorst besuchten ARGE Köln

Stadtoberhaupt informierte sich über Arbeitsweise und Organisationsreform

Oberbürgermeister Jürgen Roters hat gemeinsam mit Sozialdezernentin Marlis Bredehorst die ARGE Köln besucht. Beide wollten sich ein Bild von den Abläufen und den aktuellen Problemen im Rahmen der anstehenden Organisationsreform zum 1. Januar 2011 machen. Es war der erste Besuch des Kölner Oberbürgermeisters in der ARGE Köln seit deren Gründung.

Oberbürgermeister Jürgen Roters wollte den ARGE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf diesem Wege auch seinen Dank für ihre bisher geleistete Arbeit aussprechen:

Die ARGE hat bei allen vorhandenen Schwierigkeiten ihre Leistungsfähigkeit seit dem 1. Januar 2005 bis heute stetig steigern können. Hierzu haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - ob von der Bundesagentur, der Stadt oder dem Dienstleister Vivento - beigetragen. Auch nach der Organisationsreform zum 1. Januar 2011 müssen die Menschen weiterhin nahtlos alle Hilfen erhalten, die sie benötigen. Die Stadt Köln möchte dazu die bewährte Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit auf Augenhöhe fortsetzen und bei der Abstimmung der Arbeits- und Sozialpolitik in Köln und der Planung der Integrationsmittel nachhaltig mitreden können. Die Bekämpfung der Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit bleibt eine der Hauptaufgaben.

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, egal ob von der Stadt oder der Arbeitsagentur, würden gebraucht, betonte Roters und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst fügte hinzu:

Wir setzen daher auf die Bereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, egal in welcher Position, an den bevorstehenden Veränderungen aktiv mitzuwirken und ihre Fachkompetenz und ihr Engagement auch in die Nachfolgeorganisation einzubringen!"

Bei der ARGE Köln arbeiten insgesamt rund 1.300 Beschäftigte. Davon sind 745 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Am 1. Januar 2005 trat das Gesetz "Grundsicherung für Arbeitsuchende" in Kraft. Mit der Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuches, SGB II, wurden die bisherigen Systeme der Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige zu einer einheitlichen Grundsicherung für Arbeitsuchende zusammen geführt. Daher entschlossen sich die Stadt Köln und die Agentur für Arbeit Köln, das im Kölner Modell erprobte JobCenter gemeinsam weiterzuführen unter dem Namen ARGE Köln.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Organisationsform zur Umsetzung des Zweiten Sozialgesetzbuches, SGB II, für verfassungswidrig erklärt und eine Neustrukturierung zum 1. Januar 2011 gefordert. Über die künftige Zusammenarbeit von Kommunen und örtlichen Arbeitsagenturen hat die Bundesagentur für Arbeit für den 18. Dezember 2009 einen sogenannten Mustervertrag angekündigt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jörg Wehner

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